Wanderung auf den Kordigast -

der Kordigast ist einer der markantesten Berge der nördlichen Frankenalb.

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Mit dem Kleinbus ging es nach Giechkröttendorf - hier das Schloss. Dort war Ausgangspunkt der Wanderung bei doch recht regnerischem Wetter. Dennoch waren alle 10 gemeldetenWanderer erschienen.

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Im Juli zum Kordigast
 


Der bis 538 m hohe Kordigast ist einer der markantesten Berge der nördlichen Frankenalb.  Am 17. Juli bei "durchwachsenem Wetter" startete ein Kleinbus nach Weismain-Giechkröttendorf als Ausgangspunkt dieser Wanderung, die Wfr. Wilhelm Bauer leitete. Bei leichtem Regen ging es steil bergab, dem "Frankenweg" nach. Bald war die Hochfläche des Großen Kordigast erreicht. Auch an diesem wolkenverhangenen Tag war die Aussicht zufriedenstellend. Vom nahen Altenkunstadt reichte der Blick hin bis Kronach mit der Feste Rosenberg, auch nach Kulmbach mit der Plassenburg. Ähnlich wie der Staffelberg war auch der Kordigast in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Heute stellt der Große Kordigast ein Naturdenkmal dar und ist in "FFH"-Gebiete eingebettet. Bald ging es weiter zur Mittagseinkehr in das Berggasthaus "Zur Steinernen Hochzeit". Die Mittagseinkehr wurde durch Vorträge, u.a. von Wfr. Waltraut Wank, zusätzlich gewürzt. Nach einer zünftigen Brotzeit führt der weitere Weg zunächst auf die Felsformationen am "Kleinen Kordigast", dann auf bezeichneten Wanderwegen rund um  "Kröttenstein" und "Sommerrangen" in Richtung Weismain. Die bezeichnete Wegführung erzwang noch eine große Umweg - Schleife, bis wir in das malerische Städtchen Weismain einziehen konnten. Auf den Karten sind jweils Wege eingezeichnet, die bis auf eine schmale Lücke den Weg eigentlich erheblich abkürzen müßten. Irgend etwas besonders schützenswertes ist aber auch auf dem Satellitenbild nicht zu erkennen. Dort war gerade ein Markttag zu Ende gegangen. Im renommierten Gasthof "AltePost" kamen wir dann noch zu einer gepflegten Spätnachmittagseinkehr, bis uns der Kleinbus wieder zur Heimfahrt abholte.

Abschließend noch ein “Zeitsprung” zurück in das Jahr 1964, als auch schon einmal der Kordigast Wandeziel war.

Bei der „Steinernen Hochzeit" zu Gast

Die von Ernst Eckerlein vorbereitete Kordigast-Wanderung am 19. April, in die viele Rastgelegenheiten mit guter Fernsicht eingeplant waren, führte Walter Renner von Burgkunstadt aus über den wenig begangenen Külmitzberg. Hier kamen die 27 Teilnehmer erstmals in den Genuß eines herrlichen Rundblicks, der sich über das Maintal bis zu den Kulmbacher Vororten, sowie auf die Weismainer und Meinecker Forsten und über den Kapellenbach-Grund hinüber zum Kordigast erstreckte. Dem Steilabstieg durch Wald und Wiesen nach Pfaffendorf folgte eine echte Bergtour hinauf zum Kordigast-Kreuz, das zu ergiebiger Rast bei erneuter prächtiger Fernsicht einlud. Burgkunstadter Morgenwanderer gaben dazu aufschlußreiche Landschaftsbeschreibungen. Nach Kletterversuchen an den Felsgruppen von Braut und Bräutigam lockte die „Steinerne Hochzeit" zur Schnellgerichts-Einkehr. Danach ging es im lohnenden Rundblick nach allen Seiten zum nahen Kröttenstein und weiter über Siedamsdorf nahe an Köttel vorbei in den beglückend stillen Kötteler Grund zu geruhsamer Wanderung durch frisches Maiengrün. Erst im Bannkreis der stark besuchten Weihersmühle war es mit der erquickenden Einsamkeit vorbei. Trotz der zahlreichen motorisierten Gäste gab es für die vielbestaunten Coburger Wanderer gerade noch Platz zu einer Schlußeinkehr, bei der mit teilweiser Selbstbedienungshilfe auch jeder zu einer Stärkung kam.

Anmerkung: die Route auf der GPS-Karte nachvollzogen, waren das auf jeden Fall mindestens 20 km bis Weihersmühle, Rückfahrt vermutlich von dort per Bus bis Bahnhof Burkunstadt.