Aus „Das Farnkraut“ Nr. 2/1986

 Natürlich war das 50jährige Hüttenjubiläum Anlass genug, wieder einmal eine Chronik der Alexandrinenhütte zu publizieren. Kernstück dieses Artikels war die Wiedergabe einer Ansprache des langjährigen Vorsitzenden Carl Escher. - Anmerkung: bereits anlässlich des 30jährigen Jubiläums im Jahre 1966.

 50 Jahre Alexandrinenhütte

 Auf der Suche nach Material für einen historischen Abriss stöberte ich in unserem Archiv herum und stellte mir diese Aufgabe zunächst nicht ganz leicht vor, zumal was die ersten Jahrzehnte betrifft. Doch da stieß ich auf einen Text einer Ansprache, welche der unvergessene langjährige Vorsitzende unseres Vereins, Carl Escher, anlässlich des 30jährigen Hüttenjubiläums gehalten hat. Wie kaum ein anderer ist er ein zuverlässiger Zeuge jener ersten Jahrzehnte unserer Hütte gewesen, hatte er als zuständiger Referent im damaligen Bezirksamt doch maßgeblichen Anteil am Bau der Hütte. Eschers Originaltext ist - nur ganz leicht gekürzt - eine knappe, doch erschöpfende Darstellung der ersten 30 Jahre - wozu freilich eine längere Vorgeschichte kommt, wie wir sehen werden. Daher erlaube ich mir, nun Carl Escher das Wort zu erteilen.

 Es ist immer ein erhebendes Gefühl, wenn man an einem Ort, der zu den schönsten Lebenserinnerungen zählt und an dem man jahrzehntelang im Interesse der Heimat- und Naturpflege und damit für unsere Deutsche Wandersache wirken durfte, wieder einmal mit vielen engverbundenen Freunden in geselliger Weise beisammen sein kann. Über den Werdegang des Alexandrinenturms und die daraus entstandene Alexandrinenhütte ist im Laufe der Jahre und erst gestern im Coburger Tageblatt sehr viel geschrieben und berichtet worden. Trotzdem will ich dem ehrenvollen Auftrag, Ihnen die Entstehungsgeschichte an unserem heutigen 30jährigen Jubiläumsfest nochmals in kurzen Umrissen vor Augen zu führen, nachkommen.

 Die Sennigshöhe als höchste Erhebung unseres Coburger Landes war von jeher ein sehr begehrtes Ausflugsziel. Hier wurden am 3. Mai 1902 ebenso wie auf allen Coburger Bergen Freudenfeuer entzündet. Diese galten der fünfzigsten Wiederkehr jenes Tages, an welchem unser unvergesslicher Landesfürst, Herzog Ernst II, dem Coburger Land eine Verfassung gab. Wie viele dankbare Coburger, so gedachten auch die Einwohner unserer Nachbargemeinde Meeder des hochverdienten Herzogs und seiner von allen Coburgern so sehr geschätzten Gemahlin Alexandrine. Das vielfältige soziale Wirken der Herzogin hat Wanderfreund Werner Ungelenk im letzten Sonderheft unserer Vereinszeitschrift „Das Farnkraut" erneut gebührend gewürdigt. Ihr Ableben im Dezember 1904 hat damals die gesamte Bevölke-

rung des Coburger Landes tief ergriffen. Ich selbst hatte die hohe Ehre, unserer Landesfürstin als junger Soldat des Coburger Bataillons vom Schloß Callenberg zum Coburger Friedhof das letzte Geleit zu geben. Es war eine erhebende Trauerfeier, an der neben vielen Fürsten und der gesamten Bevölkerung auch Kaiser Wilhelm II. mit Gefolge teilnahm.

In Würdigung der großen Verdienste unserer Herzogin Alexandrine entstand der Plan, auf der Sennigshöhe einen Aussichtsturm mit ihrem Namen errichten zu lassen. Unter dem Vorsitz des Kaufmanns Max Appel, des Vaters unseres langjährigen Vorsitzenden der Coburger Landesstiftung, Herrn Oberst a. D. Appel, wurde ein Komitee gebildet. Es sollte später in dem Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs aufgehen. Dem Komitee gehörte der Bürgermeister von Meeder, Landtagsabgeordneter Gottlieb Römhild, als stellvertretender Vorsitzender an. Nach Erledigung der umfangreichen Vorarbeiten und Überwindung der finanziellen Schwierigkeiten konnte der stattliche Turm mit seiner wundervollen Fernsicht nach allen Himmelsrichtungen am 27. Mai 1906 unter reger Beteiligung der Bevölkerung aus Stadt und Land eingeweiht werden.

 Wegen Bewilligung eines Zuschusses hatte sich der Fremdenverkehrsverein auch mit dem Thüringerwald-Hauptverein in Eisenach, dessen kooperatives Mitglied er war, in Verbindung gesetzt. In der Erwartung, daß nun auch in Coburg ein Zweigverein des Thüringerwald-Vereins gegründet werde, bewilligte der Hauptvorstand einen Zuschuss von 500 Mark. Nun setzte sich Herr Max Appel mit unserem unvergesslichen Coburger Wandersmann Emil Rädlein in Verbindung, mit dem Erfolg, daß bereits am 25. Mai 1907 der gewünschte Zweigverein gegründet wurde. Die Gründung unseres jetzigen Thüringerwald-Vereins in Coburg ist also mit der Errichtung des Alexandrinenturms engstens verbunden.

 Leider konnte dieser herrliche Turm den auf dieser Höhe so stark ausgesetzten Witterungsverhältnissen nicht lange standhalten, zumal der unglückselige Ausgang des Ersten Weltkrieges die nötig gewesene Pflege des Turmes überhaupt nicht mehr zuließ. Auf diese Weise wurde der Turm schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit baufällig. Unter diesen Umständen verzichtete der Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs am 27. April 1926 auf sein Eigentumsrecht, der Turm wurde herrenlos und niemand kümmerte sich mehr um ihn. Endlich bestand akute Einsturzgefahr, welche das Landratsamt als Aufsichtsbehörde zu umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen veranlasste.

 Nach längeren eingehenden Verhandlungen und Einholung maßgebender ausführlicher Sachverständigengutachten wurde dann von der Aufsichtsbehörde beschlossen, den Turm sprengen zu lassen, was am 22. Mai 1936 von der Technischen Nothilfe in Coburg unter fachkundiger Leitung des Obstbautechnikers Franz Wöhner in vorbildlicher Weise geschah. Bei der Sprengung mußte hauptsächlich Bedacht darauf genommen werden, daß beim Einfallen des besonders an der Vorderseite stark beschädigten Turmes der in nächster Nähe gelegene, zum Gut Mirsdorf gehörige Wald unversehrt blieb.

 Mit meinem Vorschlag, aus dem Material auf dem Fundament des gesprengten Turmes eine Wanderer-Schutzhütte errichten zu lassen und diese dem Thüringerwald-Verein zur Betreuung zu übergeben, bin ich bei meinem Amts-vorstand, dem heute erfreulicherweise unter uns weilenden Herrn Präsidenten a. D. Dehler, und den Mitgliedern des Kreistages auf großes Verständnis gestoßen und auf diese Weise wurde die vor Ihnen stehende Hütte nach dem Plan des von mir im Einverständnis mit meinem Amtsvorstand hinzugezogenen Architekten, Herrn Max von Berg, dank der unermüdlichen Mitarbeit der am Bau beteiligt gewesenen Handwerker, Maurermeister Enno Geisthardt, Meeder, Baumeister Eichhorn, Unterlauter, Schreinermeister Bischoff, Meeder, Klempnermeister Eichhorn, Meeder, bereits am 18. Juli 1936, also schon nach kaum vier Monaten, unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung im Beisein unseres hochverehrten Herzogspaares und vieler sonstiger prominenter Persönlichkeiten mit einem schönen anschließenden Hüttenfest eingeweiht.

 Große Sorge bereitete vor Errichtung der Hütte selbstverständlich die Wasserfrage. Denn was wäre eine Schutzhütte ohne einen nahegelegenen Brunnen. Aber auch dieses Problem wurde nach einem von Frau Scheler, Rossach, vorgenommenen erfolgreichen Wünschelrutengang durch deren Sohn, Brunnenbohrmeister Scheler, zufriedenstellend gelöst. Es war nicht einfach, denn es mußte mit Handbetrieb 32 m tief in den steinigen Boden gestoßen werden! Zur Erinnerung an die Errichtung der Alexandrinenhütte, die uns vom Landkreis Coburg zunächst mietweise gegen Zahlung einer sehr geringen Anerkennungsgebühr überlassen wurde, fanden dann alljährlich, selbstverständlich mit Ausnahme der Kriegs- und Nachkriegsjahre, unsere beliebten Hüttenfeste statt.

 Wir sind unserer verehrten Nachbarin, Frau Gräfin von Zedtwitz, an unserem heutigen Jubiläumstage wiederum zu größtem Dank verpflichtet, daß sie uns ihren angrenzenden Wald nach wie vor in liebenswürdiger Weise zur Vorbildlichen Idealismus schon jahrzehntelang aufbringen, so z. B. unsere getreue Wanderkameradin Frau Elisabeth Kaiser, die dem Hüttendienst neben ihrer regen Beteiligung an den Vereinswanderungen von Anfang an ununterbrochen angehört. Welcher Beliebtheitsich unser Hüttendienst stets erfreute, geht allein schon aus einem Gedicht unseres unvergesslichen Heimatdichters Schursch, des Vaters unseres derzeitigen verehrten ersten Vorsitzenden, hervor, das ich Ihnen bei dieser Gelegenheit nicht vorenthalten möchte:

 Auf dara Sennigshöh!

Es hot gaduft noch Ha und Bluma,

Ich bin vom Weißbachsgrund gakumma.

Und zwischen Wiesn, Kurn und Klee

Kam ich zu dara Sennigshöh.

Die Alexandrinahütten

Steht fest gamäuart in dar Mitten.

A Burlam rüm, von Blach dös Dach,

Ma muß fei lob die ganza Sach.

A weita Aussicht in dar Runden

Dös Coborg glänz und leucht weit unten.

Es blest dar Wind. Ich bin so frei

Un trat in dara Hütt'n ei.

Do is Euch sähr gamütlich drina

Ma tut a guta Aufnahm fina.

A Madlaspaar, mol hold gablüht,

Dös Hüttenwartsamt grod vasieht.

A Herz, dös wird do kaum gabrochen,

Ahn guten Kaffee tun sä kochn.

Ah könnt ich, nun ich bin ja brav,

Im äbarn Stockwark bei sä schlaf.

Gab wollt ich na a Abschiesküßla,

Doch ho ich mich scheniert a bisla,

Vagnügt geh ich zum Türla naus,

A fazzen Pumpen steht vurm Haus.

A Ächastamm, wühl hoch zwa Metar,

Do darf und ka gapump a jedar,

Die ganza Fachschaft „Pump", juchhe!

Ka pump auf dara Sennigshöh.

 

In der Absicht, die Vereinsleitung zu verjüngen, habe ich das Amt als langjähriger erster Vorsitzender in Verbindung mit dem Amt des Hüttenwartes im Jahre 1959 zur Verfügung gestellt und es war mir eine Beruhigung, daß ich in der Person unseres Wanderfreundes Claus Diercks einen würdigen Nachfolger als Hüttenwart fand. Nach seinem Wegzug von Coburg folgte ihm Wanderfreund Horst Eggert, der sich bis zu seiner Versetzung ebenfalls eifrig um den Fortbestand unserer Hütte bemühte. Daß wir nun auch in der Person unseres derzeitigen Hüttenwartes Hilmar Wandler den richtigen Mann haben, wissen wir alle. Seine zielbewußte, aufopfernde Tätigkeit im Dienste unserer Hütte heute an unserem Jubiläumsfest nochmals ganz besonders anerkennend zu würdigen und unserem Wanderfreund Mandler für seine Mühewaltung namens aller Wanderfreunde erneut zu danken, ist mir ein Herzensbedürfnis. In diesen Dank möchte ich auch seine liebe Gattin einschließen, die durch ihre Mithilfe und ihr großes Verständnis für die ehrenamtliche Tätigkeit ihres Mannes ebenfalls unendlich viel leistet.

 Meine lieben Wanderfreunde!

 Und wenn wir nun nach 30 Jahren seit Errichtung unserer Hütte Bilanz ziehen, dann können wir doch wohl ohne Überhebung feststellen, daß wir unser gestecktes Ziel voll und ganz erreicht haben. Die Alexandrinenhütte ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil des Thüringerwald-Vereins geworden, sie trug auch wesentlich dazu bei, die werktätige Bevölkerung, vor allem die Jugend, zum Wandern und zur Pflege der Liebe zur Natur und Heimat anzuregen.

 Soweit also Carl Escher. Wir sind nun auf dem Stand von 1966, dem 30jährigen Hüttenjubiläum. Unser Verein ist seit 14 Jahren Eigentümer der Hütte, bewirtschaftet hat er sie ja schon von Anfang an. Die Blockhütte steht auch schon. Was blieb zu tun ?

 In diesem Jahre 1966 war Ernst Eckerlein bereits ein Jahr Vorsitzender. In seine Amtszeit fallen wesentliche Zuwächse an der Hütte und um sie herum. Carl Escher hatte in seiner Ansprache die Gräfin v. Zedtwitz erwähnt, Gutsherrin in Mirsdorf. An dieses Gut erinnert heute nur noch wenig. Die schlechte wirtschaftliche Entwicklung führte zur Zerschlagung des Grundbesitzes. Unter Ernst Eckerlein gelang es unserem Verein im Jahre 1971 etwa 3,5 ha aus dem angrenzenden Wald zu erwerben. Hierdurch hat der Thüringerwald-Verein seine wirtschaftliche Basis erweitern können, er gewinnt seither Brennholz aus dem eigenen Wald. Man spricht auch davon, daß durch diesen Grunderwerb einem spekulativen Zugriff zuvorgekommen worden sei, denn es soll damals tatsächlich an eine Erschließung für Wochenendgrundstücke gedacht worden sein. Wir lehnen aber einen solchen Eingriff ebenso ab wie etwa den neuerlichen Bau eines Aussichtsturmes.

 In einer großen Aktion wurden Teile des neuerworbenen Waldes aufgeforstet. Gut fünfzehn Jahre später, Vorsitzender war jetzt Wolfgang Süße, wurde wieder angepflanzt, und zwar einige Bergahornbäume um die Hütte herum.

 Noch in die Amtszeit von Ernst Eckerlein fällt aber auch der Anbau an die Hütte  1969. Erstmals wurden hierdurch sanitäre Anlagen geschaffen sowie ein Vorraum für die Küche

 Carl Escher hatte noch geglaubt, die Wasserversorgung sei durch den Brunnenbau erledigt gewesen. Leider erwies sich dies als irrig. Die geologischen Verhältnisse der Mirsdorfer Kuppe sind nämlich für die Trinkwasserversorgung nicht eben günstig, das bekamen außer uns auch die Mirsdorfer zu spüren. Im Laufe der Jahre erwies sich das Wasser aus unserem Brunnen als verunreinigt und für den menschlichen Genuss ungeeignet. Was tun? Viele Jahre behalfen wir uns, indem der Hüttendienst Trinkwasser in Tanks auf die Hütte schaffte. Der Bau einer Wasserleitung erschien als ein doch allzu gewaltiges Projekt, sind es doch mehrere hundert Meter bis zum nächsten Anschluß. Und doch konnten die Wassertransporte in Behältern auch keine Dauerlösung sein. Schließlich fiel die Entscheidung, den Deutschen Wandertag 1984 erneut nach Coburg zu vergeben. Das Problem der Wasserversorgung wurde hierdurch natürlich noch dringlicher.

 Inzwischen war Wolfgang Süße schon einige Jahre Vorsitzender. Das Amt des Hüttenwartes versieht seit 1983 Günther Kachel, unterstützt durch seinen Stellvertreter Roland Scharf, Als ungemein nützlich erwies es sich, mit Bauingenieur Helmut Gunsenheimer einen Fachmann in den eigenen Reihen zu haben. Unter der Leitung von Süße und Gunsenheimer packte der Vorstand das Problem erneut an. Nicht zuletzt waren bürokratische Hemmnisse zu überwinden. Das Projekt mußte genehmigt und die Zuschüsse bewilligt werden. Trotz der Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln ging es nicht, soviel war klar, ohne freiwillige Mitarbeit in einem Ausmaß, wie sie bisher von den Mitgliedern noch nicht gefordert war. Würde das klappen?

Schließlich war es dann soweit. Vier Wochen vor Ostern 1984 rollte der bisher größte freiwillige Arbeitseinsatz in der Vereinsgeschichte an. Es ging nicht mehr nur um den Wasserschloss. Zum Betrieb der Pumpe war elektrischer Strom ohnehin nötig, und bei dieser Gelegenheit sollten auch Telefonkabel mit verlegt werden. Also wurde ein Graben in frostsicherer Tiefe von der Hütte entlang des Weges nach Mirsdorf bis zur Höhe Wasserstation gezogen, von da ab quer über das Duffek'sche Feld zur Wasserstation. In der ursprünglichen Richtung aber wurde der Graben bis nach Mirsdorf verlängert, nun aber in geringerer Tiefe, denn hier sollten nur Strom- und Telefonkabel liegen. Abschnittsweise wurden die Leitungen und Kabel verlegt, eingesandet, die Gräben aufgefüllt und verfestigt. Nach vielen Mühen und manchem „langen Samstag" war es dann geschafft.

Unter den Helfern sind zunächst Helmut Gunsenheimer und Wolfgang Süße hervorzuheben. Sie haben nicht allein geistige Vorarbeit geleistet, sondern stets tatkräftig mit Hand angelegt. Die meisten Arbeitsstunden erbrachte Willi Hillmert, der hierfür auch besonders ausgezeichnet worden ist. Unermüdlich war auch Hüttenwart Günther Kachel zur Stelle. Außerdem setzten sich ein: Edgar Krauß, Helmut Volk, Reiner Probst, Helmut Kachel, Günther Völk, Bernd Eccarius, Günter Peter, Dieter Wallrab, Otto Popp, Heiner Friedrich, H. D. Bürger, Andrea Kachel, Josef Duffek, Hermann Scholz, Günther Stumpf, Siegfried Stegner, Hilmar Mandler, Wilhelm Bauer, S. Vetter, Otto Müller, Roland Scharf, Theo Höllein, Markus Süße, Ruth Kachel, Erika Krauß, Monika Volk, J. Gunzelmann, Herbert Schulz, Gerhard Seifert, Erwin Hülß, Alfred Kreile, Klaus Renner, Horst Börner, Peter Meyer, H. J. Frass, Guido Höllein, M. Fischer, F. D. Riede, Franz Vinzl, Jürgen, Siggi und Christa Speer, Brigitta Stumpf, Mile Reichard und Renate Loos. Nicht zuletzt unterstützten uns auch die Städtischen Werke - Überlandwerke - Coburg. Zu Ostern 1984 war schließlich im Wesentlichen alles geschafft. Das Wasser konnte fließen, elektrische Energie war verfügbar und die Hütte telefonisch zu erreichen.

 Beim Deutschen Wandertag 1984 hat sich denn unsere Hütte auch bestens bewährt. In der Zeit vom 9.-12. Aug. stand die Alexandrinenhütte im Mittelpunkt des Interesses unserer Wanderfreunde von nah und fern. Die Hütten-dienstgruppe Fraass bewältigte den großen Ansturm bestens. Erhöhte Besucherzahlen gab es aber auch in den Wochen davor und danach.

Mit dem Bau von Wasser-, Strom- und Telefonleitungen war aber die Modernisierung unserer Hütte noch nicht abgeschlossen. Das nächste dringliche Problem war die Abwasserentsorgung. Das alte System entsprach nicht mehr den Vorschriften. Wieder einmal mußten Baugenehmigungen und Zuschüsse eingeholt werden, wieder einmal erwies sich Helmut Gunsenheimer als wertvolle Stütze, wieder einmal aber waren zahlreiche freiwillige Mitarbeiter gefordert. An einem Wochenende im Frühjahr 1985 wurde eine Dreikammergrube mit angeschlossener Sickergrube errichtet. Mit von der Partie waren diesmal: Willi Hillmert, Helmut Gunsenheimer, Günther Kachel und Helmut Volk, Wolfgang Süße, Reiner Probst, Edgar Kraus, Otto Müller, Otto Popp, Helmut Kachel, Erwin Hülß, Klaus Renner, Alfred Kreile, Roland Scharf, Hilmar Lesch, Rudolf Larosch, Wilhelm Bauer und H. D. Bürger. Den Hüttendienst versah damals die Gruppe Börner. In die jüngste Zeit fällt der Ausbau der sanitären Anlagen.

 Prominenten Vor-Geburtstagsbesuch bekam unsere Alexandrinenhütte im April 1986. Der Beitrag über die Wanderung mit Alt-Bundespräsident Prof. Karl Carstens aber folgt in diesem Heft gesondert.           

 Hans D. Bürger