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Montag, 13. August 1984

Schlusskundgebung

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Das Wetter hatte sich gebessert, und es kehrte endlich sommerliche Stimmung ein. Viele waren am Vortag bereits abgereist, aber dennoch fanden sich zur Schlusskundgebung im Hofgarten einige Tausend ein. Bemerkenswert: kein Unrat blieb an diesem Tag zurück. 

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Traditionsgemäss ruft der Präsident des Deutschen Wanderverbandes (szt. hieß es noch: “Verband der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine”) alle Mitgliedsvereine auf und ladet sie für den nächsten Deutschen Wandertag ein, in diesem Falle nach Osnabrück. Die Stadtkapelle spielte auf.

stadtkapelle
hofgarten

OB Karl-Heinz Höhn trug den Traditionswimpel in das Rathaus.

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Abschiedsfoto.

Was blieb? Erschöpft, aber glücklich und stolz waren wir. Wir hatten etwas erreicht, nicht für uns selbst, auch nicht nur für die Sache des Wanderns, sondern auch für Coburg.

“Wandern über Grenzen”, unter diesem Leitsatz stand dieser Wandertag, eine Vision damals. Wer ahnte damals schon, dass nur fünf Jahre später die Grenzen fallen würden und wir einfach so nach Thüringen und in Thüringen wandern konnten.

Zunächst aber stand eine weitere Aufgabe bevor: die Wimpelwanderung von Coburg nach Osnabrück im kommenden Jahr 1985.

Und was blieb dann? Leider für uns als Verein weniger als erhofft. Der Mitgliederzuwachs blieb aus. Insbesondere fehlen jüngere Mitglieder, es ist noch die gleiche Führungsriege da wie vor 25 Jahren, wobei allerdings schon mancher die letzte Wanderung angetreten hat.

 

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Abschliessend nochmals ein Zeitsprung zurück in das Jahr 1963, zum damaligen Deutschen Wandertag.

Es zeigt den damaligen OB Dr. Langer, umringt von der Führungsriege des Thüringerwald-Vereins Coburg. Hier verkörpert sich nach meinem Empfinden ein Anspruch, eine Position: wir sind in unserem Coburg eine Institution, auf die es ankommt.

 

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