Es hätten ruhig etwas mehr als die 8 Personen sein können, die sich am 21. April früh am Parkplatz des Justizgebäudes einfanden. Das Wetter war besser als erwartet, wobei Regen eigentlich erforderlich wäre. Nach kurzer Fahrt war der Parkplatz am Goldbergsee erreicht.
Die Gruppe unter Führung von Wfr. Detlef Bürger umrundete zunächst den See in Richtung des neuen Beobachtungsturmes. Von dort aus ging es hinauf auf den Goldberg. Am Gartenhaus von Friedrich Rückert wurde kurz halt gemacht. Detlef Bürger erinnerte an den Dichter, Sprachforscher und

Orientalisten. Ihm sind in der Stadt Coburg zwei Straßennamen gewidmet. Aus einem um 1910 erschienenen Aufsatz “Friedrich Rückert in Neuses” von R. Renner, Neuses (“Thüringen in Wort und Bild, Leipzig 1910”) trug er Auszüge vor, die sich auf den Bau des Gartenhauses und die Lebensgewohnheiten Rückerts während seiner Ruhestandsjahre ab 1848 bezogen.

Der Weg ging nun wieder hinunter zum See. An dessen Südseite gibt es eine Unterführung, die direkt in den Callenberger Forst führt. Vorbei am Forsthaus, der sog. Fasanerie und der Teichlandschaft führte der Weg weiter. Auf Initiative von Wfr. Göhring wurde ein gemeinsames Lied gesungen. Dann ging es steiler empor, bis der Waldrand bei Weidach beim Wasserturm erreicht wurde. Nun war es nicht mehr weit bis zur Mittagseinkehr im Gasthaus “Eichhörnchen”.  Diese verlief zur hohen Zufriedenheit.

Am frühen Nachmittag wanderte die Gruppe zurück in den Callenberger Forst. Nun ging es in Richtung von Schloss Callenberg. Der Grablege der herzoglichen Familie, im Wald mit Blick zum Schloss gelegen, wurde ein kurzer Besuch abgestattet. Nun war es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt am Goldbergsee. Nochmals wurde ein Lied angestimmt.  Das Bild hatte sich aber entscheidend gewandelt, das schöne Wetter hatte Ausflügler in großer Zahl angelockt. Nun verabschiedeten sich die Wander nach einem schönen Tag.

 

Spät sind sie gekommen, die Anemonen in diesem Jahr. Unten: knorrige alte Bäume im Callenberger Forst.

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