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Das öde Haus
Große, leer stehende Häuser strahlen eine geheimnisvolle Aura aus. Mancher Dichter ließ sich  inspirieren. Was geschieht nachts in dem verlassenen Gemäuer? Gibt es geheime Zimmer, verborgene Türen, nächtliche Lichter und Laute? Im Jahre 1817 verfasste Ernst Theodor Wilhelm „Amadeus“ Hofmann (1776 – 1822) die Novelle „Das öde Haus“. Es geht um ein leer stehendes, halb verfallenes Gebäude zwischen zwei prachtvollen Häusern in einer Prachtstraße. Der Name der Stadt wird nicht genannt, nur die Buchstaben “N”. Die Exegeten wollen aber herausgefunden haben, dass es sich nicht etwa um Bamberg handeln kann, wo E.T.A. Hofmann auch einige, wenn auch nicht sehr glückliche Jahre verbracht hat, sondern um Berlin.
Einige Jahrzehnte später, 1876, erschien die Erzählung „Bulemanns Haus“ von Theodor Stom (1817 – 1888). Auch hier ging es um ein vermeintlich leer stehendes, großes Haus, in welchem ein Bösewicht, bewacht von Monster-Katzen, sein Dasein fristet….
 

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Joliet-Curie-Haus
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