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Ausgangspunkt für diese etwa 12 km lange Wanderung sind die Schlossplatz-Arkaden.

Das Residenzschloss “Ehrenburg” - mehr Bilder Schloßplatz - wurde zu einer Zeit errichtet, als es Fürsten und “kleinere” Adelige von ihren Höhenburgen ins Tal zog, oft in die Städte, wo das Leben komfortabler war. In Coburg wurde die Stadt-Residenz ab dem Jahre 1547 unter Herzog Johann Ernst errichtet. An dieser Stelle stand zuvor ein Kloster, welches infolge der Reformation aufgehoben worden war. Dieser ursprüngliche Bau der Ehrenburg hatte nicht viel Ähnlichkeit mit dem heutigen Anblick. Wesentliche Umgestaltungen ab 1690 nach einem Großbrand und dann im 19 Jhdt. die neugotische Fassade an der Schau-Seite zum Schlossplatz.

Die Wanderung beginnt mit dem Aufstieg zur Veste durch den Hofgarten. Solange die Veste noch ernsthaft zu Verteidigungszwecken diente, war der Festungsberg frei von Baumbewuchs und Gebäuden zu halten.

Erstmals im Barockzeitalter, dann vor allem im 19.Jhdt. folgte der Umbau zum Landschaftspark.

Dieser Landschaftspark beherbergt auch nicht alltägliche, auch exotische Bäume. Das Grünflächenamt hat ein Faltblatt hierüber herausgegeben.

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Zum Wanderkarten-Ausschnitt

Karte zu "Drei Schlösser"

Gelbholzbaum, heimisch in Nordamerika; im Hintergrund Reiterstandbild Herzog Ernst II, 1899

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Bebauung war erst möglich, nachdem eine militärische Nutzung der Veste auszuschliessen war.

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Alfredbrunnen

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Bald gewinnen wir den  freien Blick auf die Veste. Über den “Treppenweg” der letzte Anstieg.

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Sehr spektakulär ist der “Mammutbaum” - Riesen-Sequoie aus Nordamerika, der bis zu 100 m hoch und über 2000 Jahre alt werden kann. Er steht hier allerdings recht dicht an der Bastei “Rautenkranz” der Veste Coburg, erbaut unter Herzog Johann Casimir um 1614. Sternförmige Bastionen waren damals neu entwickelte Formen der Festungsbaukunst, später zur Perfektion entwickelt etwa an der Veste Rosenberg bei Kronach. Entfernung ab Arkaden bis hierhin ca. 1,2 km - allerdings recht starke Steigung - ca 110 m.

Vieles von dem, was heute die Veste ausmacht, stammt aus dem 19.Jhdt. In dieser Zeit begann man sich wieder für das Mittelalter zu interessieren; überall wurden Burgen, Schlösser  und Festungsbauwerke instandgesetzt, wiederaufgebaut oder auch völlig neue, unhistorische Bauten errichtet. Unter Herzog Ernst I und dann wieder Carl Eduard erhielt die Veste Coburg ihr heutiges Aussehen.

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Hier führt nun links  - westlich - dem Mauerwerk entlang ein recht schöner Weg dem Festungswall entlang mit beachtlichen Tiefblicken nach Coburg sowie Fernblicken

mehr: Veste-Blicke. Bald ist die “Bären-Bastei” erreicht.

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Derzeit (2010) wird an der Strassenzufahrt gebaut (Bild unten)

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Der Weg führt nun entlang der Fahrstrasse, am Traditionshotel “Festungshof” vorbei.

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Markierungen “Carl-Escher-Weg” und “Europäischer Fernwanderweg; parallel auch der “Jakobusweg” - zum Kartenausschnitt: Karte zu "Drei Schlösser"

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Aufwändig gearbeitete Wegtafeln und Wegweiser künden von der Arbeit unserer Wegemeisterei. Hier führt der Wanderweg in den Wald des Bausenbergs.

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Immer auf die Markierung achten!. Besonders reizvoll im Frühjahr, wenn das Laub noch frisch-grün ist, dann auch im Herbst!

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hier geht es links weiter!

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Und hier wird die Verbindungsstrasse Cortendorf - Löbelstein überquert! Bis hierher etwas unter 4 km!

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immer auf die Markierung “roter Punkt auf weißem Feld achten!

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hier geht es gerade aus weiter, allg. Richtung südost!

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Hier sind die Geräusche der “A 73” unüberhörbar; es geht den schmalen Steig hinunter! Wer diesen steilen Weg meiden möchte kann auch auf der breiten Forststrasse bleiben und muss sich dann unten links halten; die Autobahnbrücke als “Wegmarkierung” ist kaum zu übersehen!

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Hintereinander: die Itztalbrücken “A 73” und “ICE”

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Das unscheinbare, eingezäunte kleine Bauwerk im Vordergrund erinnert daran, dass sich hier einst ein US-Militärstützpunkt befand mit ausgedehnten unterirdischen Bunkeranlagen. Unten: Markierungen “Carl-Escher-Weg” und “Jakobusweg”. Zum Kartenausschnitt Karte zu "Drei Schlösser"

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Es geht nun ein Stück dieser Fahrstrasse entlang, dann rechts - östlich - ab über den “Treppenweg”

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Oben wird der blick auf Waldsachsen, ein Stadtteil von Rödental frei.

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Der “Carl-Escher-Weg” führt hier rechts weiter; der Wegweiser bezieht sich auf einen von der Stadt Rödental angelegten Weg.

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Der erwähnte Fussweg bietet nach einigen Metern den Blick über den Talgrund

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Bald ist der Ortsrand von Rödental - Einberg erreicht. Wir stossen hier wieder auf den “Carl-Escher-Weg.” Zum Kartenausschnitt: Karte zu "Drei Schlösser"

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Vorbei an dieser Kleingarten-Anlage geht es weiter nach Untereinberg und dann über einen beschrankten Bahnübergang nach Oeslau, vorbei an der ev. Pfarrkirche “St. Johannis” und der ehem. Domäne Oeslau.

Hierzu mehr:

St. Johannis

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Dieser Platz muss überquert werden und es geht an der im Bildhintergrund einmündenden “Schalkauer Straße”weiter.

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Nach einigen Metern führt links ein Steg über die hier fliessende Itz.

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Auf der anderen Seite führt der Weg durch den Wiesengrund in Richtung auf das Schloss Rosenau. Wir sind noch immer auf dem “Carl-Escher-Weg!”

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Hier verlassen wir den “Carl-Escher-Weg”; es geht links weiter!

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Am Schloss Rosenau sind ca. 9 km erreicht. Die Geschichte von Schloss Rosenau geht bis in das Mittelalter zurück. Es wechselte mehrfach Besitzer und Aussehen. Nach Erwerb durch das Herzogshaus im 19. Jhdt. Umgestaltung zu einem romantischen Sommersitz im Sinne der damals modischen Neugotik. Im Jahre 1819 wurde hier Prinz Albert geboren, der als Prinzgemahl der Queen Victoria weltberühmt werden sollte.

Mehr Bilder: Rosenau

Zum Kartenausschnitt Karte zu "Drei Schlösser"

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Das Schloss, hier einmal bei nächtlicher Beleuchtung (“regionale Muesumsnacht 2010”). So bei Dunkelheit zu wandern, soll aber hier nicht empfohlen werden!

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Dieser Weg führt westlich unterhalb des Schlosses Rosenau vorbei und mündet in die Fahrstraße nach Unterwohlsbach ein. Auf diese links - westlich - abbiegen, bis nach wenigen Metern geradeaus ein schmalerer Fahrweg abzweigt. Dieser führt vorbei am Parkrestaurant Rosenau und den Reitställen in Richtung Rosenau.

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Dieser Weg nach Dörfles-Esbach ist gleichermassen beliebt bei Wanderern, Spaziergängern Radlern und auch Reitern.

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Esbacher See mit Bausenberg im Hintergrund. Auf dem Grund des Sees wurde einst Ton abgebaut.

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Im nahen Dörfles-Esbach, Rosenauer Strasse gibt es zwei Haltestellen für Linienbusse, u.a. SÜC “3”. Im Ort auch mehrere Einkehrmöglichkeiten und eine Bahnstation. Ca. 12 km Entfernung sind zurückgelegt!

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