Zum 100. Geburtstag von Ernst Eckerlein

 

 12. März 2004 wäre Ernst Eckerlein 100 Jahre alt geworden. Er war Vorsitzender unseres Vereins von 1965 bis 1974, hatte den Vorsitz von Franz Geßlein übernommen und an Arno Völk weitergegeben. Darüber hinaus war er im Coburger Land weithin bekannt und angesehen.
In seiner Liebe zur Heimat sowie seinem schriftstellerischen Talent war er sicher geprägt durch die Geburt als Sohn des legendären Georg „Schursch“ Eckerlein, dessen  humorvollen Gedichte in coburger Dialekt bis heute nichts von ihrer Beliebtheit verloren haben. Ernst Eckerlein betätigte sich als  Erforscher der Geschichte seiner Heimat. Er hat darüber in einer Schriftenreihe in der vor Jahren erschienen Wochenzeitung „Coborger Blattla“ sowie in 7 Bändchen veröffentlicht – gelegentlich durften wir im „Farnkraut“ etwas nachdrucken.
Der selbständige Kaufmann, der bis in’s hohe Alter seinen Handel in Schuhen, Berufskleidung und Sportartikeln betrieben hat,  engagierte sich in mehreren berufständischen Einrichtungen.
Als Vorsitzender des Thüringerwald-Vereins Coburg sorgte er für eine Neuauflage der Wanderkarte „Oberes Maintal – Coburg/Lichtenfels“ sowie für die Anlage der Rundwanderwege (Grün – Nr. 1 bis 7). Stark gefördert hat er auch die vom Verband empfohlenen und ausgeschriebenen Ferienwanderungen.
Wie die Lokalpresse an einem „runden Geburtstag“ zu berichten wusste, war er auch an einem solchen Tag für unseren Verein unterwegs und bereitete eine Mehrtageswanderung vor.
Ernst Eckerlein verstarb 1988. Es war ihm nicht mehr vergönnt, die Öffnung der Grenzen zu unseren Nachbarn in Thüringen zu erleben.

-hdb –