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Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!)

 

Willst du immer weiter schweifen?

Sieh', das Gute liegt so nah.

Lerne nur das Glück begreifen,

denn das Glück ist immer da.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Eröffnung der Wandersaison 

starke Beteiligung

 

Zur diesjährigen Eröffnungswanderung im Raum Gemünda am Sonntag, dem 28. März 2010, konnte Wanderfreund Wihelm Bauer in der Ortsmitte von Weitramsdorf eine sehr stattliche Zahl von Teilnehmern begrüßen. Nicht weniger als 34 (mit Worten: Vierunddreißig) Wanderfreunde machten sich auf den Weg in Richtung Landesgrenze. Zunächst sorgte der Wettergott noch für eine kräftige „Dusche“. Auf der Höhe angekommen, gab Wanderfreund Siegfried Stegner nähere Erläuterungen zum Waldfriedhof "Ruhe - Forst". Bei einem kurzen Rundgang machten sich die Wanderfreunde mit der Örtlichkeit vertraut. Ein stilles Gedenken galt Wanderfreundin Rosel Habermann an deren Ruheplatz.

 Weiter oben führte dann die Tour entlang der Bayerisch-thüringischen Landesgrenze. Kiele der Jahrhunderte alten Grenzsteine sind noch anzutreffen.

 Beim Überqueren der Ortsverbindungsstraße Weitramsdorf - Ummerstadt traf man auf den alten, wieder restaurierten Grenzstein  mit dem Wappen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Im weiteren Verlauf der Wanderung gelangte man an den "Dreiherrnstein". Hier wurde eine kurze Rast eingelegt. Der Dreiherrnstein zeigt uns die ehemaligen Landesgrenzen zwischen den Herzogtümern Sachsen-Meiningen und Sachsen-Coburg sowie dem Königreich Bayern. Die an einem der Steine eingemeißelte Jahreszahl von 1599 deutet auf den seinerzeit zwischen dem Bischof Echter von Würzburg und Herzog Johann Casimir vom Herzogtum Coburg geschlossenen "Trappstadter Vertrag" hin. Durch ihn wurde die Grenze des Bereichs des Hochstifts Würzburg und des Herzogtums Sachsen-Coburg (damals auch Religionsgrenze!) festgelegt. Inzwischen hatte man das Waldgebiet verlassen, und auch die Sonne zeigte ihr freundliches Gesicht. Am Tambacher Golfplatz vorbei war nach etwa drei Stunden Gemünda erreicht. In der Gaststätte "Zum Roten Ochsen" wurde gemütliche Schlusseinkehr gehalten. Besonders die ausgezeichneten Bratwürste hatten es den Wanderern angetan. Nach einem gelungenen Wandertag brachte der OVF-Bus die Teilnehmer wieder wohlbehalten nach Coburg zurück.

 rp

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