Seniorenfahrt 2008 - Goltzschbrücke

 

 

Seniorenfahrt 2008 - Aufnahme Rudolf Hartmann an der Göltschtalbrücke im Vogtland

Die Brücke gilt als die größte Ziegelsteinbrücke der Welt und wurde zwischen 1846 und 1850 erbaut als Teil der damals neuen Eisenbahnline Nürnberg - Leipzig. Für den Bau wurden eigens Ziegelwerke errichtet, um den dort vorkommenden Ton zu nutzen.

Die Höhe beträgt bis zu 78 m über Grund, die Länge 574 m. Die größte Spannweite 30 m.

Der Besuch an diesem Bauwerk war die Hauptattratkion der diesjährigen Seniorenfahrt in das Vogtland.

 

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Ein spirituelles Glanzlicht bot sich den Teilnehmern der Sonntagswanderung am 15. Juni.

Das Wanderführerpaar Gisela und Walter Renner konnte trotz schlechter Wetteraussichten immerhin 15 TeilnehmerInnen begrüßen.

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Am Treffpunkt Bahnhof konnten die Wanderer den nun doch weitgehend fertig gestellten Bahnhofs-Vorplatz bewundern.

Von Oberlauter ging es über Ortelsgraben, vorbei am “Donnerloch” zur Sennigshöhe. Unterwegs zeigte bereits die Natur den Reichtum der Schöpfung...

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Das Wetter war zunächst besser als erwartet, aber kurz vor dem Ziel zeigt sich ein einem Gewitterregen, dass wir Menschen nicht die Herren der Schöpfung sind.

Die Alexandrinenhütte nahm uns gnädig auf und ließ uns Zeit, sich zu regenerieren. Zur Stunde des Waldgottesdienstes mit Frau Pfarrerin Töpfer, Coburg, zeigt sich wieder die Sonne. Wald, Natur und der Schöpfer all dieses standen im Mittelpunkt der von Musik umrahmten Andacht.

Keiner verließ unbeeindruckt diese Stätte. Die Zahl der Wanderer war erheblich verstärkt worden, weil etliche Gottesdienstteilnehmer zusätzlich herbeigekommen waren, sei es aus Coburg, sei es aus den umliegenden Ortschaften.

Die Wanderer kehrten über Tremersdorf zurück.

 

Waldabend am 3. Juni

Der Waldabend stand einmal im Zeichen der Trauer um unseren Ehrenvorsitzenden Franz Geßlein. Am Vormittag des gleichen Tages hatte die Trauerfeier auf dem Friedhof in Coburg stattegefunden. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Süße  gedachte nochmals des Verstorbenen. Mehr hierzu bitte unter Nachruf Franz Geßlein.

Es folgte der übliche Rückblick auf die  vergangenen Veranstaltungen, un der  Ausblick auf die künftigen Wanderungen und Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang erinnerte Wfr. Wilhelm Bauer nochmals daran, dass bei der Fahrt am 11. Juni Personalpapiere  mitzuführen sind, weil das Gebiet der Tschechischen Republik durchfahren werde. Grenzkontrollen gäbe es zwar nicht mehr, im Hinterland müsse aber mit Kontrollen gerechnet werden.

Dann folgte der Diavortrag von Gerhard Semm, Suhl. Der Referent war schon mehrfach Gast bei uns. Diesmal entführte er uns in ein Reich wie aus Tausenundeiner Nacht. Er hatte im Vorjahr eine Rundreise durch die Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf unternommen. Die dortigen Regenten haben ganz offenbar ihren Reichtum aus dem Ölgeschäft genutzt, um Städte  zu schaffen, wie aus der berühmten Märchensammlung “Tausendundeine Nacht”. Diese Investitionen sollen aber die Existenz dieser Völker in der Zeit nach dem Öl dienen. Es ist hier natürlich nicht der Raum, hier darüber hinaus inhaltlich etwas wiederzugeben. Dies können nur die einmaligen Bilder von Gerhard Semm. Er hat sich übrigens die Zeit für diesen Termin genommen, obwohl am nächsten Tag wieder ein Start in eine Fernreise anstand, seine voraussichtlich letzte, wie er bekannte.

Reicher Befall lohnte seine Darlegungen.

 

Bilder vom Besuch auf der Greifvogelstation am Sonntag, 1. Juni Greifvogelstation

 

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Am Morgen des 25. Mai 2008 sah es noch gar nicht nach so schönem Wetter aus; wolkenverhange nder Himmel, und es regnete leicht bei noch recht kühlen Temperaturen. Aber zu Mittag hin klarte der Himmel mehr und mehr auf, und die Sonne ließ sich blicken. So trafen die ersten Teilnehmer mit
 dem Kleinbus an der Alexandrinenhütte ein, und nach und nach füllte sich unsere “Außengastronmomie”, es mussten von dem emsigen Hüttendienst mehr und mehr Bänke aufgestellt werden.
Wolfgang Süße, 1. Vorsitzender des Thüringerwald-Vereins begrüßte mit launigen Worten sein Publikum. Nicht in jedem Jahr könnte ein so umfangreiches Programm geboten werden wie im letzten Jahr zum 100. Stiftungsfest.
Es seien aber in jedem Fall zahlreiche Personen für ihre Treue zum Verein zu ehren. Süße bat um Verständnis, dass dieser Programmpunkt etwas verschoben werden mußte, weil die Gattin eines der Jubilare wegen einer ernsten Erkrankung in das Klinikum eingeliefert worden sei.
Dann aber war es so weit. Diesmal waren fast alle zu Ehrenden auch tatsächlich erschienen, 25jährige, 40jährige und zwei 60jährige. Unter diesen war der Ehrenvorsitzende Franz Geßlein, leider nicht bei bester Gesundheit, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist. Trotz schwieriger Umstände hat unser Franz es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu dieser Ehrung auf die Hütte zu kommen. .

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Und hier unsere Jubilare 2008:

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Süße dankte allen Jubilaren für ihe Treue zum Thüringerwald-Verein Coburg und bat sie und alle, dies weiterzugeben, damit der Verein auch in Zukunft bestehen könne.
Und hier sind die am 25. Mai 2008 geehrten:
 


Ein unermüdlicher Arbeiter auf der Hütte ist Günter Kachel. Seit Jahrzehnten ist  er der Mann für die Tecvhnik, er plant mit, berät undpackt auch selbst mit an.
Nach einigen Stunden gemütlichen Beisammenseins löste sich die Versammlung auf.
-hdb-

Mit großer Bestürzung erfuhen wir wenige Tage später, dass unser Franz Geßlein seine letzte Wanderung angetreten hat. Mehr siehe bitte Nachruf Franz Geßlein

Besuch aus Schwäbisch Hall

 

Seit 1964 bestand diese Verbindung. In diesem Jahr war die Wimpelgruppe des Thüringerwald-Vereins, Ausrichter des Deutschen Wandertags im Jahr zuvor, traditionsgemäß zum nächsten Deutschen Wandertag unterwegs. Eine der Stationen: Schwäbisch Hall, Sitz einer Gruppe des großen Schwäbischen Albvereins. Unvergesslich allen Teilnehmern die Gastfreundschaft damals. Man begegnete sich in den folgenden Jahren immer wieder, vor allem auf Deutschen Wandertagen.

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Gruppe aus Schwäbisch Hall vor der Alexandrinenhütte

Jetzt, im Jahre 2008, kam eine Gruppe  zum Gegenbesuch nach Coburg. Geleitet wurde die Gruppe von Annimarie Hirschbach. Die Jungwanderin von 1964 hatte in der Zwischenzeit Verantwortung im Dt. Wanderverband, vor allem der Jugendarbeit übernommen und ist heute Vorsitzende der Ortsgruppe Schwäbisch Hall mit über 500 Mitgliedern. Die schwäbischen Wanderfreunde wuden von Wolfgang Süße, vor allem aber von Gisela Renner, szt. Wimpelmädchen, aufs herzlichste begrüßt und auf ihren Erkundungen in der Stadt Coburg, auf der Veste und der Alexandrinenhütte begleitet. Wolfgang Süße hat sich als ausgebildeter Fremdenführer diese Aufgabe natürlich nicht nehmen lassen.

Mit schönen Erinnerungen reiste die Gruppe in ihre Heimat zurück.

Zur Wimpelwanderung 1964 näheres Chronik(anklicken)

Waldabend am 6. Mai im “Münchner Hofbräu”

 Obwohl das Wetter ins Freie lockte, konnte der 1. Vorsitzende, Wolfgang Süße, eine stattliche Anzahl von Wanderfreunden zum Waldabend im Mai begrüßen.

Nach der Gedenkminute für ein verstorbenes Mitglied folgte der Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Wochen, in diesem Falle die Wanderung in den Haßbergen mit Siegfried Stegner, die Eröffnung des “Jakobusweges” mit Klemens Mönnich und die Vogelstimmenwanderung mit Frank Reißenweber  (siehe Berichte untenl!

Wolfgang Süße kündigte weiterhin die Rhön-Wanderung am 18. Mai und das Stiftungsfest am 25. Mai auf der Sennigshöhe an.

Doch dann wurde das Wort an den Referenten des Abends, Herrn Dr. Walter Folger, Bamberg übergeben. Dieser war schon mehrfach bei uns Gast gewesen. Sein heutiges Thema lautete “Flurdenkmäler, Wahrzeichen unserer fränkischen Landschaft”.

Der Vortrag war mit Dias untermalt. Flurdenkmäler sind am häufigsten in Franken, hier vor allem in katholischen Gegenden. Man unerscheidet verschiedene Arten, u. a. Hochkreuze, Bildbäume, Kreuzwege, Feldaltäre, Kreuzschlepper, Martern, Ruhsteine, Feldaltäre und Brückenheilige. Oft dienen diese der religiösen Andacht, manchmal auch eher weltlichen Zwecken, wie der “Dreifrankenstein” , dem Gedenken an Kriegs- und Verfolgungsopfer, an einstige Gerichtsstätten. Auch administrative Grenzen, wie Herrschafts- und Gerichtsbezirke  oder Jagdgrenzen wurden von alters her durch Steinsetzungen markiert, oft mit Zeichen oder Wappen versehen.

Kreuzsteine oder Steinkreuze erinnern an einstige Unglücksfälle  oder Untaten.  Aber nicht immer ist erwiesen, was in der Bevölkerung an Schauergeschichten über deren Ursprung erzählt wird. Anders ist es mit den Sühnekreuzen, eine geschichtlich frühe Form des, wie wir heute sagen würden, “Täter - Opfer - Ausgleiches”.

Eine ganz moderne Form sind die leider nur allzu häufigen Gedenkstätten für Opfer des Straßenverkehrs, die wir am Rande vieler Straßen finden. Erschütternd  die Gedenkstätte an der “B 22” Bamberg - Ebrach, wo in einer Spätwinternacht sieben junge Menschen bei einem Verkehrsunfall den Tod fanden.

Als Wolfgang Süße dem immerhin über 80jährigen Referenten dankte, verhehlte er nicht, selten von einem Vortrag so bewegt worden zu sein.

Ein ergänzender Hinweis hierzu. Unser Wfr. Ulrich Streng, Coburg, hat  sich mit dieser Thematik schon vor Jahren befasst. Er hat eine Publikation herausgebracht: “Wanderführer zu den Kreuzsteinen im Landkreis Lichtenfels”; Lichtenfels 1987 bei H.O. Schulze. Das Büchlein wurde szt. vom Landkreis LIF mit herausgegeben.

- hdb -

 

Vogelstimmenwanderung 2008 am 4. Mai

Die Vogelstimmenwanderung ist eine Traditionsveranstaltung des Thüringerwald-Vereins Coburg. Ins Leben gerufen wurde sie durch den unvergessenen Naturschutzwart Waldemar Barnickel. Seit einigen Jahren führt diese Wanderung jeweils sein Nachfolger als Naturschutzwart, Frank Reißenweber durch.

Die Betonung liegt auf Vogelstimmen, weil unsere gefiederten Freunde oft eher akustisch als optisch wahrzunehmen sind. Manche Arten sind auch optisch schwierig zu unterscheiden, zumal auf Distanz. Dennoch halten wir natürlich die Augen offen bei dieser Wanderung; ein Fernglas sollte nicht fehlen. Darüber hinaus werden über der Beobachtung von Singvögeln nicht etwa andere Wildtiere  und Pflanzen übersehen oder die größeren ökologischen Zusammenhänge außer Acht gelassen.

Ausgangsort für unsere diesjährige Vogelstimmenwanderung, zu der Frank Reißenweber 17 Teilnehmer begrüßen konnte, war das idyllisch gelegene Neuensee. Das Wetter hätte an diesem Sonntag besser wohl nicht sein können.

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Auf diesem Bild erkennen wir den namensgebenden See ebenso wie die kleine Kirche dieses im Landkreis Lichtenfels gelegenen Orts. Das Ufer bot Gelegenheit, in erster Linie Wasservögel zu sehen. Recht häufig und auch auffällig sind die Graureiher, daneben natürlich zahlreiche Stockenten und Bläßrallen. Seltenere Entenarten sind die Reiherente und besonders die Schnatterente. Bekannter und häufiger ist der Höckerschwan, an diesem Tag brütete  gerade, in der Ferne kaum erkennbar, das Weibchen, während ihr Partner sie aufmerksam bewachte. Auch Haubentaucher waren zu sehen, während eine Rohrweihe, ein Greifvogel

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also, über der Szene kreiste.

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Wir verließen nun den See und wanderten durch den Ort in Richtung Michelau.

In diesem Bereich sind noch verbreitet Auwaldbereiche anzutreffen, gerade heuer wegen der im Spätwinter und Frühjahr häufigen Niederschläge  gut durchnäßt. Es handelt sich hier um ökologisch besonders wertvolles Gelände. In den Gehölzen ließen sich zahlreiche verschiedene Singvögel vernehmen; zu erwähnen seien hier nur die Nachtigall. Es singt übrigens auch bei dieser Art nicht “Frau” Nachtigall, sondern das Männchen. Auch der Kuckuk, “Vogel des Jahres”, ließ sich vernehmen.

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Wir durchquerten Michelau auf einem Wanderweg auf dem Hochwasserdamm und wandten uns in Richtung Trieb. Hier gibt es mehrere Baggerseen, die von dem in diesem Bereich recht intensiv betriebenen Kiesabbau herrühren.  Auch dieser Bereich bietet immer wieder ausgezeichnete Natur-Beoabachtungsmöglichkeiten; sogar ein Eisvogel war kurz zu sehen.  Dagegen ist der bekannte Bereich “Nassanger” derzeit unzugänglich. Am späteren Vormittag ließ allmählich der Vogelgesang nach.

Im nahen Marktzeuln legten wir eine  gepflegte Mittagseinkehr ein. Dann ging es weiter, zurück nach Schwürbitz. In der Ferne zeigte sich Kloster Banz.

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In Schwürbitz konnten wir kurz die  markante, neugotische  kath. Pfarrkirche sehen, bevor es über den “Göritzen” zurück zu den Fluren zwischen Michelau und Neuensee ging. Immer wieder erfreuten blühende  Bäume die Wanderer.

 

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Kath. “Her-Jesu”-Kirche  in Schwürbitz, 1899 nach Plänen von Gustav Häberle errichtet. Bauwerke der späten Neugotik wurden lange Zeit von der Kunstkritik eher gering eingeschätzt (“Schreiner-Gotik”) . In vielen überörtlichen Kunst- und Reiseführern wird man Schwürbitz kaum entdecken, obwohl das dominant auf einer Anhöhe errichtete Gotteshaus ein weithin sichtbares Wahrzeichen darstellt.  Haeberle war szt. ein sehr renommierter Architekt; u. a. Palas auf der Altenburg bei Bamberg, ev. Stadtpfarrkirche Lichtenfels, Malzfabrik Weyermann, Bamberg.

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Noch einmal wanderten wir den  See entlang bis zum Ausgangspunkt im Ort Neuensee, wo Frank Reißenweber die Wanderer verabschiedete. Wfr. Siegfried Stegner dankte im Namen aller Mitwanderer.

-hdb -

20. April - Jakobusweg Coburg - Lichtenfels eröffnet!

Kirchliche Weihe folgt im Sommer

jakobusweg Hinweis auf die Wegbeschreibung Jakobusweg

 

 

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Am Sonntag, 20. April 2008 war es endlich so weit. Nach langen Vorbereitungszeiten sollte der Coburger Teilabschnitt des Jakobusweges offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

Die kirchliche Weihe steht aber noch aus; wegen anderweitiger seelsorgerischer Beanspruchung wird dies erst im Sommer vollzogen. Immerhin war auch an diesem 20. April vor Antritt der Pilger-Wanderung Gelegenheit, den sonntäglichen Gottesdienst in St. Moriz zu besuchen.

Doch dann ging es weiter. Nach Begrüssung durch den 2. Vorsitzenden des Thüringerwaldvereins-Coburg, Clemens Mönnich, der sich persönlich stark für den Jakobusweg eingesetzt hatte und die fälligen Markierungsarbeiten übernommen hatte, setzte sich der mehr als 40 Personen starke Pilgerzug in Bewegung, von St. Moriz über den Rosengarten, Ketschendorf in die freie Natur.   Echte “Jacoubus- Pilger”, erkenntlich an der Orginal-Muschel, waren auch dabei.

Es ging immer der Markierung nach - siehe oben. Bald  schon war die Nachbargemeinde Grub a. F. mit der Kirche St. Aegidius erreicht.

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Dieses Gotteshaus ist zwar durch die exponierte Lage markant im Ortsbild sichtbar, das Innere war dennoch den wenigsten bekannt.

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Wer genau hinschaut, erkennt eine architektonische Besonderheit, den “doppelten” gotischen Chorraum. 

 

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Nach einem kurzen Besuch in St. Aegidien zogen wir in die “Goldene Rose” zu einem zünftigen “Pilgermahl”.

Bald trafen auch die Pilger aus Lichtenfels, die von der kath. Stadtpfarrkirche aufgebrochen waren, ein. So füllte sich der uns zur Verfügung stehende Raum in der Gaststätte  “Goldene Rose”. .

 

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Wolfgang Süße, 1. Vorsitzender des Thüringerwald-Vereins Coburg, sowohl der Initiator, Clemens Mönnich, begrüßten die Gäste.

Viele der Coburger Pilger entschlossen sich, den Tag mit einer Wanderung “zurück” abzuschliesse, wenn auch auf einem teilweise anderen Weg. . Impressionen hiervon:

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Am “Grüber Stein”

 

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Hausgarten in Ketschendorf

Bleibt die Erwartung, dass der neue Weg viele, seien es Wanderer, seien es Pilger, seien es beide in Person, anziehen und auf den richtigen Pfad führen wird.

-hdb-

 

Waldabend 1. April - kein “Aprilscherz”

Kein Aprilscherz war die Einladung zum April-Waldabend im “Münchner Hofbräu”.

Wfr. Süße gab den üblichen Rückblick auf die vergangenen Wanderungen nebst Vorausschau auf die künftigen Veranstaltungen.

Im Mittelpunkt des Waldabends stand diesmal ein Diavortrag von Wfr. Rudolf Hartmann über eine Reise nach Namibia. Er hatte diese Reise im Jahre 2000 mit seiner Frau unternommen. Die Reise dauerte 3 Wochen, davon entfielen 2 auf eine Rundreise und 1 auf den “Etosha”-Nationalpark.

Namibia war als “Deutsch-Südwest-Afrika” von 1885 bis 1915 (Eroberung durch die Engländer im 1. Weltkrieg) deutsche Kolonie. Der deutsche Einfluss ist aber auch nach 90 Jahren noch zu spüren, weil die Deutschen auch nach 1915 im Land verbleiben konnte. Die Reise führte in die Hauptstadt Windhoek (heute etwa 280.000 Ew) sowie in den Süden durch weitgehend menschenleeres Land, auf 500 km wurden nur 3 größere Ansiedlungen berührt.

Weitere Route: Lüderitz - Namib Kollmannskop, Sossus Vleu, Swakopmund, die Seebärenkolonie am Cap Cross, Damaraland, Etosha Nationalpark und zurück nach Windhoek. Der “Waterberg” erinnert an die Kämpfe der deutschen Schutztruppen mit den Hereros. Dieser einheimische Stamm wurde dabei fast völlig aufgerieben.

Eröffnungswanderung

Ein Auftakt nach Mass war die Eröffnungswanderung am 30. März. Nach dem “Oster-Winter” der vergangenen Woche herrschte nun wieder der Frühling, sodass sich über 30 Teilnehmer am Schlossplatz einfanden. Per “SÜC”-Bus ging es zunächst nach Witzmannsberg. Dort begrüssten die Wanderführer Wolfgang Süße und Siegfried Stegner ihre Gäste. Siegfried Stegner verwies darauf, dass vor nunmehr 30 Jahren der Amtsbotenweg eingerichtet worden ist (siehe Wanderwege). Er verbindet Coburg über Seßlach und Altenstein mit Königsberg i. B., der einstigen Exclave des Herzogstums.

Leider teilte sich die Gruppe etwa ab Krumbach unfreiwillig, weil wieder einige vorausgeeilt waren und somit den Weg zu einem Aussichtspunkt, der von Siegfried Stegner eigentlich geplant war, nicht mitbekamen.

Aber zur Schlusseinkehr im “Roten Ochsen” fanden sich wieder alle zusammen.

Per Bus fuhren sie nach Coburg zurück..