Der Itzlauf in Coburg ist im Mai 2012 wieder einmal in den Blickpunkt des allgemeinen Interesses gerückt. Diesmal ging es nicht um neue Hochwasserschutzprojekte, sondern um die Idee einer Art von Freizeitpark entlang des Flusslaufes. Zu Recht wurde bereits am 24. Mai in der “np” auf die besondern Bedeutung der Ufer-Vegetation für  das innerstädtische Kleinklima und die Tierwelt hat. Tatsächlich ist der Itzlauf gerade im innerstädtischen Bereich so stark bewachsen, wie wir das in anderen Städten wohl selten antreffen können.
So hat der Itzlauf durchaus etwas geheimnisvolles.

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Wer geglaubt hatte, dass sich diese sonderbaren Ideen nach kurzer Zeit von selbst verflüchtigen werden, dass wir von “Itz erlebbar machen” nichts mehr hören werden, sah sich getäuscht. Schon im Kommunalwahlkampf 2014 tauchte sie wieder zumindest halbherzig auf. Wie wir aus der “np” vom 9. Okt. 2014 erfahren, sind derlei Vorstellungen noch immer nicht endgültig vom Tische. Dabei bietet doch das ehemalige Güterbahnhof-Gelände genügend Raum für planerische Ideen. Schon sah sich ein seit langem engagierter Baumschützer veranlasst, öffentlich vor Kahlschlag am Ufer zu warnen. Und ein Stadtrat erwiederte, dass nur daran gedacht sei, “Wärme” ans Wasser zu bringen.
Die Itz ist für derlei Experimente um mindestens den Faktor 2 zu schmal und zu wenig tief. “Mutter Natur” hat es eben nicht gewollt, dass Coburg an einem mächtigen Fluss oder gar an einem Strom liegt.
Im Übrigen: Ein Temperaturanstieg gilt im Allgemeinen als als problematisch für  die Gewässerökologie.

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