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Aus „Das Farnkraut“ Nr. 4/1988

 Eine qualifizierte wissenschaftliche Arbeit von Herrn Dr. Thomas Gunzelmann, Sohn des langjährigen „Farnkraut“-Mitarbeiters Georg Gunzelmann, nach Rücksprache hier in die online-Ausgabe übernommen.

  Die „Gereuther Tannen"

Reste eines Landschaftsparks und eine Station im Leben Friedrich Rückerts

von Thomas Gunzelmann

 1. Friedrich Rückert und die „Gereuther Tannen"

 Der jüngst erschienene Katalog zur Ausstellung „200 Jahre Friedrich Rückert" verzeichnet auf einer Übersichtskarte1den Ort Gereuth als „Station in Rückerts Leben". Im umfangreichen und gut ausgestatteten Katalog wird diese Station jedoch nicht näher vorgestellt, so daß dies als kleiner Beitrag zum Dichterjubiläum an dieser Stelle folgen soll.

Friedrich Rückerts Eltern lebten von 1809 bis 1825 in Ebern, wo der Vater Rentamtmann war. Er selbst weilte von Sommer 1809 bis Herbst 1810, von Frühjahr 1812 bis Ende 1815 und von Frühjahr 1819 bis Ende 1820 in der unterfränkischen Amtsstadt.2Vier Kilometer nordöstlich von Ebern, im Hügelland zwischen Itz und Baunach, liegt der ehemals reichsritterschaftliche Ort Gereuth, ab 1815 im Besitz des jüdischen Bankiers Jacob von Hirsch.3Die Herren von Greiffenclau, Besitzer des Gutes von 1705 bis 1815, ließen ab 1796 einen Landschaftspark in der Waldabteilung „Glasholz" einrichten, der in der Folgezeit sommerlicher Treffpunkt des Adels und des gehobenen Bürgertums der östlichen Haßberge wurde. Diese Anlage, die hier näher beschrieben werden soll, hat Rückert zur Erbauung wohl des öfteren besucht. Bereits in frühen Rückert-Biographien4wird berichtet, daß er mit Freunden das Fest der Wiedergenesung seiner jungen Geliebten Agnes Müller im Wald von Gereuth feiern wollte, als ihn unerwartet die Nachricht von ihrem Tode am 9. Juli 1812 erreichte. In seiner Stuttgarter Zeit (Ende 1815 bis 1817) dachte er oft an Ebern, seinen Bruder Heinrich fragte er in Briefen nach den „Gereuther Anlagen"5. Die Besuche Friedrich Rückerts im Glasholz müssen während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Bewußtsein heimatkundlich interessierter Kreise geblieben sein, wie die Chronik des Pfarrers von Lahm, H. W. Teicher, aus dem Jahr 1898 beweist.61912 wurde, zur Erinnerung an den 100jährigen Todestag der Agnes Müller und Rückerts Besuch im Gereuther Glasholz, dort ein Denkmal enthüllt.7

 2. Entstehung und Nutzung des Landschaftsparks

 Aufgabe dieses Beitrages soll es sein, die Entstehung, Bedeutung und die heute noch bestehenden Reste des Landschaftsparks der „Gereuther Tannen" in der Waldabteilung Glasholz nördlich von Gereuth zu erläutern. Die Familie Greiffenclau, die in Würzburg während des 18. Jahrhunderts zweimal den Fürstbischof stellte8, hielt sich als Besitzer des Gutes Gereuth vorwiegend in Würzburg auf. Die Amtsgeschäfte in Gereuth wurden von Amtmännern geführt. Zum Neuen Schloß soll ein „französischer Garten" gehört haben, von dem heute jedoch keine Reste mehr vorhanden sind.9

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wollte Philipp Carl Anton von Greiffenclau, dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechend, einen Garten im „englischen Stil" in der Waldabteilung Glasholz errichten lassen. In einer Resolution Nr. l, die er von Würzburg aus erließ, heißt es daher:

„Längst war es mein Wunsch in dem nächst Gereuth liegenden Glasholz angenehme Anlagen und Verzierungen zu machen. Der mir vom Amtmann vorgelegte Plan entspricht ganz meinen Wünschen und ich will darum denen Unterthanen gerne einen jährlichen Verdienst von 100 f. für Taglohn aus dem Glasholz gönnen und Amtmann kann deshalb alsbald mit Herstellung der Anlage, und Versetzungen der Bäume anfangen lassen ..."10

Aus dieser Anweisung vom 7. Januar 1796 geht weiterhin hervor, daß die Planung umfangreichere gärtnerische Maßnahmen vorsah, unter anderem die Pflanzung einer Pappelallee vom Schloß in den Wald und die Anlage von mindestens fünf Bosketts (beschnittene Buschgruppen), für die zum Teil „amerikanische Gewächse" und „fremdes Holz" Verwendung finden sollten.11Ab 1798 muß wohl die Umgestaltung des Waldes zum Landschaftsgarten schon greifbare Züge angenommen haben, denn die damals in Kreisen des aufgeklärten Bürgertums vielgelesene Zeitschrift „Fränkischer Merkur"12berichtet über die „Englische Anlage" in Gereuth. Da dieser Bericht wohl die einzige erhaltene, wenn auch in vorromantischen, leicht übertriebenen Ton gehaltene Beschreibung des Glasholzes als Landschaftspark ist, soll sie hier in Auszügen wiedergegeben werden:

 „In unsrer Gegend haben wir jetzt manch frohen Tag, wovon ich wünschte, daß Sie einmal Theil nähmen. Der Freyherrl. von Greiffenclauische Amtmann Will zu Gereuth hat nahe an diesem Schloß und Dorf auf herrschaftliche Kosten eine englische Anlage machen lassen, der ganz dazu geeigenschaftet ist, und wo manchmal an einem heiteren Nachmittag der größte Theil des geistlichen und weltlichen Personale dieser Gegend zusammen kommt. Dieser Wald liegt in einem Winkel der rechten Seite des Itzgrundes und gewährt eine mannichfaltige Abwechslung von lichten und dunklen Gängen, Felsen, Grotten, Steinbrüchen, Aeckern, Quellen, Fahrwegen, kleinen Anhöhen und Tiefen, Sümpfen mit Schilfusw. welche durch mancherley Ruhebänke, Aufschriften, Sonnenschirme in chinesischen Geschmack, Brückchen, Denkmähler und andere Machwerke der ländlichen Kunst, das Gepräge der Anmut und des Geschmacks erhalten haben. "13

 Zentraler Platz dieser Anlage war ein Festplatz inmitten des Waldes, ein

„Schaukel-, Kegel- und Tanzplatz, ein Feuerherd, ein kleines Wirtshaus von Schilf, Tische, Stühle, Bänke und in einiger Entfernung ein Schießplatz nach der Scheibe, sind hier eng und in schöner Unordnung angelegt. "14

Im Jahr 1798 wurde noch an dieser Anlage gebaut. Zusammenkünfte der höheren Schichten fanden jeden Dienstag in der Woche statt, den „Landleuten" war es sonntags erlaubt die Anlage zu besuchen. Nach Berichten aus dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Landschaftspark in den 30er Jahren noch häufig genutzt.15Um 1850 scheint jedoch der Park nicht mehr begangen worden sein, denn der Extraditionsplan der Gemarkung Gereuth16zeigt im Bereich der Waldabteilung Glasholz keinen Hinweis auf eine Gartenanlage. Die Familie Prieger, die das Gut 1859 erwarb, scheint kein Interesse oder keine Kenntnis vom Landschaftspark im Glasholz gehabt zu haben, denn nach 1860 wird im Talgrund, östlich an das Schloß anschließend, ein neuer englischer Garten angelegt.17

 3. Die Reste des Landschaftsparks in der Waldabteilung „Glasholz"

 Obwohl das Glasholz nun seit über 100 Jahren als Wirtschaftswald genutzt wird, sind doch noch zahlreiche Spuren seiner Ausgestaltung vorhanden, die den Wald auch heute noch zum Kulturdenkmal machen. Geht man den Weg an der südlichen Gartenmauer des Obstgartens des Gutes entlang, vorbei an einem Eckpavillon, stößt man auf eine Obstbaumallee, die etwa 70 m vor dem Eingang in den Wald von einer Lindenallee abgelöst wird, deren Einzelbäume vor längerer Zeit beschnitten wurden. Dies könnte die Allee sein, die Philipp Carl Anton von Greiffenclau in seiner Resolution erwähnt.18Am Eingang in die Waldspitze flankieren den Weg zwei alte Eichen, die wohl schon um 1800 den Anfang des Parkes markieren sollten. Im östlichen, flachen Bereich des Hanges der Rhätstufe stößt man auf den Festplatz. In einem länglichen Geländeeinschnitt liegen ein Felsenkeller und das 1912 errichtete Rückertdenkmal. Östlich davon liegen die sogenannten „Rückertsteine"19, sieben kreisrunde, etwa 50 cm hohe Rhätsandsteine, die im Dreieck um eine leichte Erhöhung angeordnet sind. Sie gehörten wohl zur Anfangsausstattung des Parks, ihre Funktion ist jedoch noch ungeklärt. Etwa 150 m westlich, nicht weit vom modernen Forstweg, steht der Theresienstein, eine Gedenksäule auf einem  Bruchsteinsockel, die an Therese von Greiffenclau-Vollraths erinnert. Westlich des Theresiensteins beginnt der von Steinbrüchen und einem tief eingeschnittenen Kerbtal zerfurchte, im Bereich der Rhätstufe liegende Teil des Landschaftsparks. Hier findet sich der Einsiedlerstein, ein etwa 6 m hoher Rhätfelsen, in den ein Sitz und ein Tisch hineingehauen sind. Daneben ist eine Fläche aus dem Felsen gehauen, die ehemals eine Inschrift, wohl auf einer Platte, trug.20Etwa 20 m westlich dieses Felsens steht ein weiterer, der an seinem Fuß ebenfalls eine Inschrift führte, die jedoch nicht mehr erhalten ist. Am Waldausgang in Richtung Buch findet man am Fuß einer Eiche eine Ruhebank aus Sandstein, auf deren Rücken eine runde Vertiefung den ehemaligen Standort einer Figur oder Säule andeutet. Ob die Brücke aus wie zufällig in das Bachbett geworfenen Sandsteinen, die nicht weit vom westlichen Waldrand über den tief eingeschnittenen Bach führt, zur Ausstattung des Parks gehört oder eine spätere, der Waldwirtschaft dienende Anlage ist, kann nicht ohne weiteres geklärt werden. Vom Wegenetz des Parks sind Reste erhalten, ebenso wie ein künstlich angelegter versumpfter Teich.

Die erhaltenen Reste bedürfen der weiteren Pflege. Eine Eintragung in die Denkmalliste dürfte ihrer Erhaltung dienlich sein.

 4. Zur Konzeption der Anlage im Glasholz

 Da vom Landschaftspark nur Reste erhalten sind und bisher kein Plan aufgefunden wurde, können zur gärtnerischen Konzeption und damit zur Einordnung in den Gesamtzusammenhang der Gartenkunst am Ende des 18. Jahrhunderts nur wenig sichere Aussagen gemacht werden.

Die natürlichen Voraussetzungen des Glasholzes boten günstige Gelegenheit zur Anlage eines Waldparks. Im Westen des Waldes steigt die Rhätstufe des Oberen Keupers an, die überall an ihrem Hang markante Felsgebilde aus ockerfarbenem Sandstein trägt. Der Hang wird im Glasholz durch zwei bis zu 10 m tief eingeschnittene Kerbtäler gegliedert und zusätzlich durch zahlreiche ehemalige Steinbrüche durchlöchert, aus denen wohl das Material für den Bau des Schlosses und der Kirche gewonnen wurde. Im Osten, auf einem auslaufenden Riedel, wird das Gelände flacher, es bleibt aber immer noch leicht bewegt.

Diese natürliche, „wildromantische" Landschaft konnte ohne großen Aufwand in einen Landschaftspark im „englischen Stil" umgewandelt werden. Es mußten weder künstliche Geländeformationen angelegt werden noch waren Neupflanzungen von Bäumen in größerem Ausmaß nötig. Wahrscheinlich mußten sogar mehr Bäume herausgenommen als neu gesetzt werden. Zwischen Schloß und Park wurde keine architektonische Verbindung hergestellt, die Allee diente nur als Wegmarkierung. Im Gegensatz zu heute muß man von den höher gelegenen Teilen im Westen freien Blick auf den Itzgrund und die Banzer Berge gehabt haben.21In die diese Landschaft brachte man Staffagen ein, wie den Theresienstein oder den Einsiedlerstein.

Damit entsprach die Ausgestaltung den Grundideen des englischen Landschaftsparks mit seiner sentimental überhöhten Naturauffassung. Der Planer des Gartens kannte wohl die Vorstellungen des deutschen Gartentheoretikers Hirschfeld22, der neben Einsiedeleien, Grotten und Ruinen auch amerikanische Pflanzen und deutsche Inschriften für die Gartengestaltung empfahl. Sein Grundsatz lautete:

„Bewege durch den Garten stark die Einbildungskraft und die Empfindung, stärker als eine bloß natürliche Gegend bewegen kann."23

Die ersten Parks dieser Art entstanden in Deutschland um 1770, durchgesetzt haben sich diese Vorstellungen endgültig um die Jahrhundertwende (Englischer Garten in München ab 1789), die Anlage von Gereuth liegt zeitlich kurz nach der Angliederung eines Quartiers im englischen Stil an den Würzburger Hofgarten 1793, aber noch vor der  Anlage des Bamberger Hains ab dem Jahr 1803.24Direktes Vorbild des Gereuther Parkes war vielleicht der ab 1790 durch Christian Frhr. Truchseß von Wetzhausen angelegte Landschaftsgarten bei der Bettenburg.25

 Die „Gereuther Tannen" im Glasholz bei Gereuth verdienen als Beispiel einer Parkanlage einer reichsritterschaftlichen Residenz Beachtung als Wanderziel, vor allem ist die Sicherung und langfristige Erhaltung der Reste ein wichtiges Anliegen, auch im Hinblick auf die derzeit dort laufende Flurbereinigung.

  

Anmerkungen:

1 Erdmann, Jürgen (Hrsg.): 200 Jahre Friedrich Rückert 1788-1866. Dichter und Gelehrter. Katalog der Ausstellung. Coburg 1988, S. 23.

2 Vgl. Ebd., S. 23 und 51, und Roth, Elisabeth: Friedrich Rückerts Jahre in Ebern. In: Frankenland 1980, S. 287ff.

3 Zur Geschichte des Rittergutes Gereuth vgl. Prieger, Hans Georg: Die Herrschaft Gereuth im Wandel der Zeiten. In: Historischer Verein Bamberg. 120. Bericht. Festschrift Gerd Zimmermann. Bamberg 1984, S. 199-204.

4 Kühner, C.: Dichter, Patriarch und Ritter. Wahrheit zu Rückert's Dichtung. Frankfurt 1869, S. 21. Hier wird auch ein briefliches Zitat ohne nähere Angaben der Quelle vermittelt, er wünschte sich „zu den Gereuther Tannen hinweg" (S. 16).

5 Roth, (wie Anm. 2), S. 289.

6 Teicher, H. W.: Chronik aus dem Baunach-, Itz- und Maingrunde mit Umgebung. Coburg 1898, S. 25: „In der Nähe von Gereuth befanden sich die „Gereuther Tannen", eine herrliche Anlage, wo der Dichter Friedrich von Rückert in heiterer Gesellschaft früher so gerne verweilte."

7 Prieger, (wie Anm. 3), Anm. 26.

8 Johann Philipp von Greiffenclau, der Erbauer des Neuen Schlosses in Gereuth, war von 1699 bis 1715 Fürstbischof in Würzburg, vgl. Prieger, (wie Anm. 3), S. 200. Karl Philipp von Greiffenclau war von 1749 bis 1754 Fürstbischof von Würzburg.

9 Prieger (wie Anm. 3), S. 201. Auf dem Extraditionsplan von Gereuth von 1850 sind geometrische Gartenanlagen sowohl westlich des Schlosses als auch innerhalb der Schloßmauer erkennbar.

10 StA BA G 52 Gutsarchiv Gereuth A 1012, die Ausgestaltung des Glasholzes betr., Gereuther Amtsbericht vom 2. Febr. 1796.

11 Philipp Carl Anton muß, dem Text der Resolution zufolge, wohl einen von seinem Gereuther Amtmann übersandten gezeichneten Plan der Anlage zur Hand gehabt haben, zu dem er geringfügige Verbesserungsvorschläge machte. Ein derartiger Plan konnte jedoch bisher noch nicht aufgefunden werden.

12 Herausgeber des „Fränkischen Merkur", einer Zeitschrift, die eine gemäßigte und praktikable Aufklärung anstrebte, war der Schweinfurter Theologe, Professor und spätere Topograph Frankens, Johann Caspar Bundschuh. Vgl. H. H. Hofmann: Bundschuh, Johann Caspar. In: Biographisches Wörterbuch zur deutschen Geschichte, 2. Auflage, München 1973, Sp. 389-390.

13 Zit. n. Fränkischer Merkur 1798, Sp. 939. Der Verfasser des nicht gezeichneten Artikels war wohl Bundschuh selbst. In seiner Topographie Frankens bezieht er sich in seiner Beschreibung von Gereuth auf diesen Artikel. Vgl. Bundschuh, J. C.: Geographisches, Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. 2. Bd. Ulm 1800, Sp. 302.

14 Zit. n. Fränkischer Merkur, (wie Anm. 13), Sp. 940.

15 Teicher, (wie Anm. 6), S. 25.

16 Vermessungsamt Bamberg, Extraditionsplan der Gemarkung Gereuth N. W. 95.24.

17 Prieger, (wie Anm. 3), Anm. 19.

18 Es handelt sich um eine Lindenallee, während Philipp Carl Anton von Greiffenclau die Anlage einer Pappelallee anregte (vgl. StA BA G 52 Gutsarchiv Gereuth A 1012).

19 Jüngst wurden diese Steine mit Rückerts Gedicht „Steine der neun Weisen" in Verbindung gebracht und als „neun Sitzsteine" interpretiert (Widmann, Werner, A.; Auf Rückerts Wegen. Eine Art Wanderbuch durch Leben und Schaffen des Dichters und Gelehrten Friedrich Rückert. Würzburg 1988, S. 68; es sind jedoch nur sieben Steine vorhanden, die aufgrund ihrer Anordnung vollständig erhalten sein können.

20 Das Gedicht, das an den Franzoseneinfall von 1796 erinnert, hat Prieger (wie Anm. 3), S. 202, veröffentlicht. Heute ist es mit Farbe auf die Fläche im Felsen geschrieben.

21 „... gegen Morgen gewährt seine Lage und Höhe eine wahrhaft reizende Aussicht in der Nähe von einer Stunde über den schönsten Theil des Itzgrunds, nämlich nach Ober- und Untermerzbach, Lahm, Kaltenbrunn, Gleussen ec. In der Entfernung sieht man die Gebürge, die den obern Mayngrund bilden, emporragen, ...", zit. n. Fränkischer Merkur, (wie Anm. 13), Sp. 940.

22 Schepers, Wolfgang: C. C. L. Hirschfelds „Theorie der Gartenkunst" und die Frage des Deutschen Gartens'. In: Park und Garten im 18. Jahrhundert. Heidelberg 1978, S. 83-92,

23 Hirschfeld, C. C. L. Theorie der Gartenkunst. Leipzig 1779-85, Bd. l, S. 156, zit. n. Hallbaum, Franz: Der Landschaftsgarten. München 1927, S. 72.

24 Vgl. Breuer, Tilmann: Der Hain zu Bamberg - eine Volksgartenanlage des frühen 19. Jahrhunderts und ihrer Bauten. In: Ber. d. Hist. Ver. Bamberg 111/1975, S. 389-416.

25 Vgl. Baur, Christian: Historische Privatgärten in Franken. In: Jb. d. Bayr. Denkmalpflege. Forschungen und Berichte. 33/1981, S. 149-156.