Thüringerwald-Verein Coburg: seit 100 Jahren für Sie im Dienste von Wandern, Naturschutz, Heimatpflege......zur .Mitgliedschaft (bitte anklicken!)

Morizkirche Coburg
[home] [Grabmale außen N] [Monochrom]
Grabmale Morizkirche
FKR_7434 Moriztkirche Coburg
DSC_3364apr10
DSCF0208

Bereits Dr. Ingo Krauß (“Die Epitaphien und Grabmäler der St. Moritzkirche in Coburg, nd was sie erzählen” in “Coburger Heimatkunde und Heimatgeschichte, Herausgegeben von der Coburger Landesstiftung und dem Coburger Heimatverein”)., Coburg 1929-1933, erwähnt besonders das Grabmal  von Johann Christoph Seld(ius), 1612 - 1676 sowie das von Wilhelm Verpoorten (1631-1686), letzteres als “verhältnismäßig gut erhalten”.

DSC_1205seldius

 

DSC_1206

Seld stammte aus Hildburghausen, Dr. theol., Prof. am Gymnasium, Pfarrer und zuletzt Generalsuperintendent. Dies bedeutete damals das Amt eines obersten Geistlichen des Herzogtums. Er litt nach der o. a. Quelle und dortigen Zitaten die letzten 8 Lebensjahre an Atemlähmungen.

DSC_1394grabmaußen

Wilhelm Verpoorten (1631 - 1686) war wohl der Nachfelder Selds, auch er Generalsuperintendent, Pfarrer von St. Moriz und “öffentlicher” Professor am Gymnasium. Wie der Name vermuten lässt, stammt er aus nördlichen Gefilden, er wurde in Lübeck geboren, sein Vater allerdings war ursprünglich in Brabant ansässig, demnach also im heutigen Belgien und der Niederlande. Damals habsburgisch, was den Hinweis erklärt, der Vater sei des Glaubens willen vertrieben worden. Wie Seld ist Verpoorten im 30jährigen Krieg geboren worden und aufgewachsen.