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Am 12. Juni 2014 begehen wir den 450. Geburtstag von Johann Casimir, dem ersten Regenten eines eigenständigen Herzogtums Coburg.
Schon seit Jahren wurden auf der website “www.farnkraut-coburg.de” eine ganze Reihe fundierter Beiträge zu diesem Bereich publiziert, die tw. nicht einfach irgendwo abgeschrieben worden, sondern einmalig sind.

Viele kennen das Grabmal dieses Herrschers in der Morizkirche. Dieses Kunst- und Geschichtsdenkmal umfasst u. a. eine Ahnenprobe, d. h. den Nachweis, dass vier Generationen zurück alle Vorfahren dem höchsten Adel entsprossen sind:

Interner Link Johann Casimir

Von seinem Vater, Herzog Johann Friedrich II (“der Mittlere”) gibt es in der Morizkirche nicht nur das bekannte monumentale Alabaster-Epitaph, sondern noch eine Bronzeguß-Grabplatte. Auch hier ist eine Ahnengalerie zugefügt, ebenso auch für die zweite Gemahlin Elisabeth von der Pfalz. Somit war für eine weitere Generation der Vorfahren von Herzog Johann Casimir die “Ahnenprobe” erbracht. Näheres siehe die internen Links:

Johann Friedrich II
Elisabeth von der Pfalz

Sichtbare Zeichen des Wirkens des Herzogs Johann Casimir sind heute vor Allem Bauwerke. Seine Epoche war die der Renaissance. Die Baukunst der Renaissance ist gerade die, in der Coburg überregional Bedeutendes vorweisen kann.

Renaissance

Details Stadthaus

Ein sehr bedeutendes Kunstwerk ist das bereits erwähnte Alabaster-Epitaph in der Morizkirche, gewidmet von Herzog Johann Casimir seinem Vater Johann Friedrich, aber mehr als nur frommes Gedenken.
 

Epitaph

Viel zu wenig beachtet wird eine Episode im Wirken des Herzogs Johann Casimir, nämlich

Jülich - Cleve - Berg

Da gibt es aber auch
 

Die dunkle Seite

des Herzogs Johann Casimir

Johann Casimirs letztes Geheimnis

Johann Casimir gilt auch als Begründer der Glasindustrie in Lauscha, daher wurde er in der dortigen Kirche entsprechend geehrt. Damals gehörte dieser Bereich zum Herzogtum Sachsen-Coburg. Nach Ludwig Greiner: “Die Mutterglashütte des Thüringer Waldes” in “Thüringenin Wort und Bild”, Berlin 1900 verhielt es sich genau genommen so, dass die Glasmacher bereits im Thüringer Schiefergebirge ansässig waren, wegen Streitigkeiten mit dem Landesherren, dem Grafen Pappenheim aber dessen Gebiet verließen und von Herzog Johann Casimir bereitwillig und zu günstigen Bedingungen aufgenommen wurden. Der Herzog betrieb also schon damals eine aktive Wirtschaftsförderungspolitik.

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