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Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!)

Jahreshauptversammlung 2010

Leider nicht allzu gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Thüringerwald-Vereins Coburg am 2. März im „Münchner Hofbräu“. Allerdings standen keine Neuwahlen an.

Die Verstorbenen des Wanderjahres 2009 wurden geehrte, stellvertretend nannte 1. Vorsitzender Wolfgang Süße hier die mehrfache Wanderkönigin Rosel Habermann.

Die Formalien (Tagesordnung, letzte Niederschrift) waren rasch erledigt.

Traditionsgemäß wurde der Reigen der Berichte durch den Naturschutzwart Frank Reißenweber eröffnet. Er ist im Wortlaut abgedruckt.

Hinweis Naturschutzbericht 2009 (anklicken!)

Der Wanderwart Wilhelm Bauer führte die im abgelaufenen Jahr durchgeführten Wanderungen auf mit der Zahl der durchschnittlichen Teilnehmer sowie der im Schnitt zurückgelegten Kilometern. Die durchschnittlichen Kilometer sind rückläufig, weil eben das Durchschnittsalter steigt und die Leistungsfähigkeit entsprechend zurückgeht. In den Siebziger bis Achtziger Jahren waren mehr als 20 Kilometer noch die Regel.

Siegfried Stegner erstattete den Bericht der Wegemeisterei. Er teilt sich diese Aufgabe mit dem 2. Vorsitzenden Klemens Mönnich.  Nur noch vier aktive Wegebetreuer stehen zur Verfügung. Neben vielen Arbeitsstunden seien 650 km Einsatzfahrten per PKW und 160 km per Fahrrad zurückgelegt worden. Ärgerlich seien nach wie vor die vorsätzlichen Beschädigungen.

Hüttenwart Günter Völk berichtete von 30 Hüttendiensteinsätzen. An manchen Terminen sei es schwierig geworden, an den Samstagen hätte die Hütte geschlossen bleiben müssen.

Die Kücheneinrichtung wurde im abgelaufenen Jahr erneuert. Die große alte Pappel musste gefällt werden, dafür wurde ein Bergahorn am „Tag des Baumes“ neu gepflanzt. Risse in den Wänden mussten repariert werden. Eine Sitzgruppe  zum Gedächtnis an Rosel Habermann war von deren Angehörigen gestiftet worden. Ärgerlich war wiederum ein Einbruch mit hohem Sachschaden, es war in den Medien berichtet worden. Günter Völk äußerte die Hoffnung, dass im Hüttendienstplan für dieses Jahr Lücken noch geschlossen werden und bat um Verständnis, dass er mit Ablauf dieses Jahres sein Amt abgeben werde.

Der Pressewart Detlef Bürger betonte, dass er seine Arbeit voll in die Mitglieder-Neuwerbung stellt. Dazu dient die gedruckte Ausgabe des „Farnkraut“, der Wanderplan und auch die website www.farnkraut-coburg.de. Problem: früher hatten wir zahlreiche kleine Geschäfte in der Innenstadt als Inseraten-Kunden, bei denen jeweils unsere Hefte auslagen. Dadurch konnten wir immer wieder Außenstehende ansprechen. Ein gewisser Ausgleich ist uns dadurch gelungen, dass „Farnkraut“-Hefte und Wanderpläne im Bürgerbüro im Rathaus ausliegen und auch gut angenommen werden. Was die website angeht, so waren im Februar erstmals mehr als 1000 Besucher, und zwar genau 1210 zu verzeichnen. Auch hier sollen ganz gezielt Außenstehende angesprochen werden, und zwar durch die mittlerweile sehr umfangreichen „Coburg“-Fotogalerien, die nicht nur statische Motive, sondern auch Ereignisse im Jahreslauf zwischen Faschingszug und Weihnachtsmarkt zeigen.

Der Schatzmeister Rudolf Hartmann trug die Einnahmen und Ausgaben des abgelaufenen Jahres im Detail vor. 

Eine ordnungsmäßige Kassenführung bescheinigte Kassenprüfer Harald Gleichmann, der die Kasse mit Hedwig Sollmann zusammen geprüft hatte.

Im Bericht des 1. Vorsitzenden Wolfgang Süße wurde auf den 20. Jahrestag von Wiedervereinigung und auch der Neu-Gründung des Gesamt-Thüringerwalds hingewiesen. Es liegen zahlreiche Einladungen von Zweigvereinen in Thüringen vor, denen wohl nicht immer gefolgt werden kann. Die Landesverbandstagung für Bayern soll demnächst wieder einmal nach Coburg vergeben werden, die Vorbereitungen laufen schon an. Süße schloss mit den Erwartungen auf eine positive Weiterentwicklung des Vereins in der Zukunft.

Der Schatzmeister Rudolf Hartmann sowie Günter Völk als Verantwortlicher für die Hüttenkasse wurden auf Vorschlag des Kassenprüfers einstimmig entlastet. Ebenfalls entlastet wurde der Gesamt-Vorstand. Wfr. Eppler wurde als Kassenprüfer zugewählt, weil Harald Gleichmann satzungsgemäß ausscheiden muss.

Anschliessend trug der Schatzmeister den Haushaltsplan für 2010 vor, der ebenfalls gebilligt wurde.

Die Tagesordnung war zügig abgehandelt worden. So blieb noch Zeit für einen nostalgischen Dia-Rückblick von Wfr. Siegfried Stegner über die Stadt Coburg und unser Wandergebiet. Insbesondere im Stadtgebiet, aber auch in den Landgemeinden hat sich durch die intensive Bebauung der letzten Jahrzehnte doch sehr viel geändert.

-hdb-

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