Thüringerwald-Verein Coburg: seit 100 Jahren für Sie im Dienste von Wandern, Naturschutz, Heimatpflege......zur .Mitgliedschaft (bitte anklicken!)

Etwas ungewöhnlich ist die Lage dieser Kirche, nicht in der Mitte der historischen Altstadt, etwa am Marktplatz, sondern fast unmittelbar an der Stadtmauer.

FSCN1008n
DSCN0987

Hauptportal, Pilaster mit jonischen Kapitälen.

Wappenschilder mit den persönl. Initialien Herzog Franz Josias und Anna Sophia sowie sächsiches Rautenkranzwappen.

DSCN0995

Wie so oft, sind die ältesten Bauteile Chor und Turm (15. Jhdt.), das Langhaus stammt dagegen aus dem 18. Jddt. Als Baumeister wird Joh. Jak. Deumler aus Coburg genannt, der sich von St. Moriz anregen ließ (Dehio).

Hinweis: St. Moriz (bei Interesse anklicken)

DSCN0993
FKR_1242

Fenster um 1908, neugotisch,  von Franz Xaver Zettler  gestiftet von dem Rodacher Industriellen Max Roesler (Tschischka). Zettler lebte von 1841 - 1916 in München. Er gründete 1871 das “Institut für kirchliche Glasmalerei” (WIKIPEDIA). Arbeiten von Zettler bzw. aus dieser Werkstatt befinden sich heute in Ulm, Straubing, den USA, Mexico und Neuseeland!

Neugestaltung des Chorraums 60er bis 70er Jahre: Literatur: Dehio, Handbuch der Kunstdenkmäler, Bd. Franken; Irmhild Trischka: “Die St. Johanniskirche in Bad Rodach”, Bad Rodach undat.