[home]

Thüringerwald-Verein Coburg: seit 100 Jahren für Sie im Dienste von Wandern, Naturschutz, Heimatpflege......zur .Mitgliedschaft (bitte anklicken!)

DSC_0145
DSC_0099
DSC_0097

Das Benediktiner Kloster “rothine”  bestand von 1149 bis 1525; es wurde also nach der Reformation aufgelöst. An Größe und Bedeutung konnte es sich nie mit  Klöstern im benachbarten Franken, etwa Banz (ebenfalls Benediktiner) oder Langheim (Zisterzienser) oder auch dem thüringischen Saalfeld messen. Um so bemerkenswerter, dass die Erinnerung in vielfacher Weise auch Jahrhunderte nach der Aufhebung bewahrt bleibt, u. a. im Ortsnamen oder auch dem sporadisch aufgeführten Heimatspiel.

Von den Klosterbauwerken sind heute noch die Klosterkirche (heute ev.Pfarrkirche) erhalten, lt. “Dehio” bei späteren Umbauten verkürzt; dann das “Abtshaus” und das Refektorium.

DSC_0108
DSC_0154

Abtshaus und Klosterkirche;

unten: Detail Abtshaus

DSC_0110
DSC_0113

Lat. Inschrift am Refektorium; deutsch lt. Schneier:

A.D. 1516 ist gegenwärtiges Haus durch Nicolaus Hilbrant, den Abt dieses Klosters in seinem ersten Jahre begonnen worden.

DSC_0148-1k1

Abtshaus mit “Chörlein” -  Kapellenerker auf Halbsäule, dies gilt als schönste gotische Steinmetzarbeit im Coburger  Land (Schneier).; in jedem Falle ein Glanzlicht. Ein solches Chörlein ist die ursprünglichste Form eines  Erkers, entstanden aus  aus den gotischen   Burgkapellen. Über einem Altarraum durften  sich lt. kirchlichem Gebot keine Wohnräume befinden.

DSC_0187k
DSC_0149-1k
DSC_2783nk

Westfassade der ehem. Benediktiner-Klosterkirche und jetzigen Pfarrkirche. Lt. Dehio wurde die ehem. Klosterkirche im 18 Jhdt. wesentlich verkleinert - “nur mehr ein Torso” . Rechts und unten:  Winterstimmung am 6. März 2010!

DSC_2774nk1
DSC_2776k
P4280020 Kloster Moenchroeden Refektorium

Aufnahmen vom April 2015 - diesmal mit meiner neuen Olympus OM-D M 10

Kloster Moenchroeden Fenster Refektorium
Kloster Moenrchroeden
Kloster Mönchröden