„Laienhaft“ ist für den „CT“-Berichterstatter die Bezeichnung „Spektakel“ für die Bahnbauarbeiten im Gemeindebereich von Dörfles-Esbach (siehe „CT“ vom 24.Juni). Er will  diesen Ausdruck von „Kiebitzen“ mit Kameras gehört haben.

Als „Spektakel“ bezeichnet man landläufig unter anderem auch Lärm. Vielleicht waren die „Kiebitze“, ja auch Anwohner, die auf das Lärmproblem hinweisen wollten. Für diese Lärmbelastung hatte sich das federführende Bauunternehmen diesmal immerhin bereits vorab per Rundschreiben entschuldigt. Diesem Hinweis zufolge dauern die Arbeiten übrigens vom 6. Mai bis Ende Juli,  allerdings fanden sie am vergangenen Wochenende einen vorläufigen Höhepunkt.  Noch sind aber beispielsweise die Oberleitungen nicht montiert.

Belastend sind diese Arbeiten vor allem in den späten Nachtstunden. Nicht nur für die Anwohner, sondern auch für die Beschäftigten.  Ich konnte selbst u. a. beobachten, wie spätnachts die Schienen Stück für Stück wie im Akkord, aber offenbar millimetergenau mit dem Schneidbrenner abgetrennt worden sind, anschließend ist das Gleisstück im Ganzen,  also einschließlich Schwellen mit dem Kran weggehoben worden. Im gleißenden Scheinwerferlicht eine volle Konzentration fordernde und gefahr-geneigte Arbeit.

Aber nicht dies erzeugte den meisten Lärm, sondern das Ausbringen und Verdichten des Schotters. Hier wurden u. a. wahrhaft gigantische Maschinen eingesetzt. Ich vermute, diese haben vermutlich recht hohe Verrechnungssätze, der Einsatz sollte betriebswirtschaftlich wohl optimiert werden, sprich Einsatzzeiten so kurz wie möglich. Die Benachteiligten sind Anwohner und meines Erachtens auch die Beschäftigten. Aber auf diesen Aspekt ist der CT-Berichterstatter nicht eingegangen.

Könnten nicht diese Arbeiten in der Zeit, in der sie wirklich massiv stören, also zwischen 22 Uhr und  Uhr, ruhen?

H.D.Bürger

  

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