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Klassizistischer Bau, als herzogliches Hoftheater errichtet 1837 - 1840 nach Plänen von Carl Balthasar Harres. Über den Architekten ist nicht allzu viel zu erfahren, er lieferte auch die Pläne für Schloss Hohenfels und für eine Villa für Wilhelm Büchner, den Bruder des Dramatikers Georg Büchner, Er wird als Schüler von Karl Friedrich Schinkel bezeichnet. Am Bau beteiligt war auch Vincenz Fischer-Birnbaum (u. a. Pfarrkirche St. Augustin).

Auf einen Säulen-Portikusbau wurde verzichtet, wie er immer wieder bei Theater- un Museumsbauten jener Epoche anzutreffen ist. Am deutlichsten zeigt sich der Rückgriff auf das Altertum am Dreiecksgiebel. Möglicherweise Einflüsse des sog. Rundbogenstils.

Landestheater Coburg
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Akroterion Landestheater Coburg

Die Gebilde auf dem Giebelfirst und an den Giebelecken heißen nach antikem Vorbild Akroteria. Sie sitzen jeweils auf einem Kasten. Hier in Coburg offensichtlich aus Metallblech ausgeführt, in der Antike hingegen Ton oder Stein. So aus der Nähe wohl recht selten als Foto gezeigt.