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Aus „Das Farnkraut“ Nr. 3/2006

 

Im Lichtenfelser Forst gibt es mehrere, gefasste und gestaltete Brunnen oder Quellen. Einer davon ist der Leopoldsbrunnen. Lt. Staatsarchiv im Jahre 1907 errichtet („Findmittel“, Landratsamt Coburg, Stichwort „Leopoldsbrunnen“). Die im Bericht erwähnte „Niederfüllbacher Stiftung“ ist ein besonders spannendes und auch nicht ganz unumstrittenes Kapital in der Landesgeschichte. Die „Coburger Zeitung“ brachte im April 1913 gleich mehrere Artikel anlässlich einer Gerichtsentscheidung aus Brüssel; näheres siehe „interner link“ 1913

 

13.08.2006:

 Zum Leopoldbrunnen mit Gisela und Walter Renner

 

Bei schönstem Sommerwetter fand sich eine kleine Gruppe am Ketschendorfer Schloss ein. Sie wurde von Wanderfreundin Gisela Renner, deren Wanderspruch sich auf die Verbundenheit mit der Heimat bezog, willkommen geheißen. An diesem Sonntagnachmittag stand nicht die km - Zahl im Mittelpunkt, sondern ein Ausflug mit abschließendem gemütlichen Beisammensein am Leopoldbrunnen.

 Munter stiegen die Wanderinnen mit Walter Renner als einzigem Mann die Treppen zum Pelzhügel empor und strebten zunächst dem Buchberg entgegen. Dabei sahen die vielen neuen Häuser. Kleingärten wiesen den Weg zum „C" -Wanderweg. Ein eindrucksvolles Panorama tat sich auf. Es zeigte die Veste, das Maintal, in der Ferne den Ochsenkopf im Fichtelgebirge, die Banzer Berge, das Itztal, die westlichen Höhen des Coburger Landes, Schloss Callenberg, die Langen Berge, den Thüringer Wald sowie das so genannte Coburger Gebirge. Vom Flugplatz Steinrücken hoben sich mit der Hilfe von Flugzeugen Segelflieger in die Luft. Mancher Spaziergänger war unterwegs und freute sich über die Schönheit der Natur. Das ständig wechselnde Wolkenbild begeisterte allenthalben. Hinter dem „Grüber Stein“ standen entlang des Weges mannshohe Maisfelder. Über den Rennberg ging es hinab nach Roth am Forst. Nach einem Steilanstieg wurde auf der Höhe eine Verschnaufpause eingelegt. Auf Flur- und Waldwegen erreichte die frohgemute Wanderschar den Leopoldbrunnen im Lichtenfelser Forst, den die Niederfüllbacher Stiftung zur Erinnerung an den ersten König der Belgier errichten ließ und pflegt. Er ist von einem kleinen Teich umgeben.

Am gegenüber liegenden Rastplatz standen bereits Tische und Bänke, für deren Aufstellung Wanderfreund Günther Kachel sorgte. Er bereitete auch Brote mit hausgeschlachteter Wurst vor, zu denen es eingelegte Gurken gab. Draußen mitten im Wald schmeckte die Brotzeit besonders gut.

Wander-Königin Waltraud Wank steuerte selbst gebackenen Zwetschgenkuchen bei. Einige Nachzügler und die Radlergruppe trafen ein. Gemeinsam erlebten alle einen fröhlichen Ausklang des Sonntags. Der Dank gebührte der liebevollen Bewirtung durch Günther Kachel.

 

Während einige mit Bus oder Rad zurück nach Coburg fuhren, bevorzugten die übrigen den Fußweg über Niederfüllbach, Triebsdorf und das Finkenauer Wäldchen in die Heimatstadt.

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