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Von links: Wappen der Burggrafschaft Altenburg (heraldische Rose, “allgemeine Figur”) sowie der Grafschaft Ravensberg (in Silber drei rote Sparren, “Heroldsbild”). Letztere ist dem Bereich “Jülich-Cleve-Berg” zuzuordnung; näheres siehe den “internen link” Jülich - Cleve - Berg. Ein „Heroldsbild“ ist eine graphische Darstellung, die das Schild von Rand zu Rand teilt. Der Gegensatz hierzu wäre die „gemeine Figur“ (z. B. Löwe, Adler, Rose).
Hinweis Gerd Oswald: „Lexikon der Heraldik“, Regenstauf 2011

Seit Johann Casimir führten die Herzöge von Coburg den Titel u. a. eines Grafen von Ravensberg. Diese Grafschaft liegt in Westfalen, Hauptstadt war Bielefeld mit der “Sparrenburg”. Heute Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold (“Ostwestfalen - Lippe”).
Auch ohne den historischen Bezug war die “Sparrenburg” zumindest einigen vom Thüringerwald-Verein bekannt, und zwar von der legendären Wimpelwanderung von Coburg nach Osnabrück im Jahre 1985
siehe den “internen link” Wimpelwanderung Osnabrück

Wir erhielten einen Stadtempfang auf der Sparrenburg mit “westfälischen Spießbraten”.

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Allegorische Darstellung (“Mäßigung?”)

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Grafschaft Mark

Drei Reihen von Silber=Weiß  und Rot geschachter Balken

Diese Zeichen sind ein „Heroldsbild“, d. h. graphische Darstellung, die das Schild von Rand zu Rand teilt. Der Gegensatz hierzu wäre die „gemeine Figur“ (z. B. Löwe, Adler, Rose).
Hinweis Gerd Oswald: „Lexikon der Heraldik“, Regenstauf 2011

Insgesamt sollten es eigentlich 21 Felder sein,  in der oberen Reihe jeweils außen ein rotes Feld. Ein derartiger geschachter Balken mit der gleichen Tingierung und nur fünf Feldern ist Teil des Wappens der Grafschaft Henneberg-Schleusingen, siehe den “internen link” Schleusingen. Dort soll sie auf die Burggrafschaft Würzburg zurückzuführen sein. Diesen Titel hatten die Henneberger bis 1354 (siehe “WIKIPEDIA”; Stichw. “Albrecht II von Hohenlohe). Ein Bezug zu Coburg ist nicht feststellbar, zumal die Herrschaft der Henneberger erst durch den “Langenstadter Rechtsspruch” 1260 die “Pflege Coburg” erlangt hatten.    Zu den zahlreichen Titeln gehörte offensichtlich nie die eines “Burggrafen von Würzburg”.