Alle Kommentare geben ausschliesslich die Meinung und Einschätzung des Verfassers wieder, nicht eine Stellungnahme des Thüringerwald-Vereins Coburg.

Aus dem „Jahresbericht 2006“ der Stiftung Naturschutz Thüringen
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Zitat
Innerhalb der Naturschutzgebiete “Magerrasen bei Emstadt und Itzaue” sowie “Görsdorfer Heide” im Landkreis Sonneberg sollen mehrere naturschutzfachlich besonders wertvolle Flächen (insgesamt ca. 16,1 ha) aus Mitteln der Ausgleichsabgabe erworben werden.
Es handelt sich um Naturschutzgebiete, die gleichzeitig als FFH-Gebiet gemeldet wurden und im Wesentlichen im ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen liegen. Die Grundstücke sind den Halbtrockenrasen
zuzuordnen. Ab Mitte der 90er Jahre wurden die Flächen nur noch sporadisch bewirtschaftet. Ein Teil wird seit 1995 unregelmäßig
durch einen ortsansässigen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schafen und Ziegen beweidet. Der andere (größere) Teil konnte nicht beweidet werden, da die Grundeigentümer nicht zustimmten. Dadurch
entstanden quasi “Sperrgrundstücke”, die eine durchgängige Beweidung des Gebietes unmöglich machten. In der Folge verbuschten große
Flächen der wertvollen Halbtrockenrasen. Durch die Förderung der Stiftung kann diese Situation verändert werden, da sich dann nahezu alle
Flächen des NSG “Magerrasen bei Emstadt und Itzaue” in öffentlicher Hand bzw. in der Hand von Naturschutzverbänden befinden werden. Nach einer großflächigen Erstpflege sollen die Flächen zukünftig
durchgängig beweidet werden können.

Anmerkung: dieses Zitat - download am 26.04.11 soll daran erinnern, dass auch jenseits der Landesgrenze Naturschutz betrieben wird - das dortige Gebiet schliesst sich an das hiesige “Feuchtgebiete um Rottenbach “ an.

 

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