Wanderung nach Neershof zur Greifvogelstation am 01. Juni 2008

 

An einen herrlichen Frühsommer-Sonntag trafen wir uns: 8 Wanderer, d.h. der Wanderführer und 7 Damen auf den Arkaden. Kurz konnten wir noch das bunte Flohmarkttreiben auf dem Schlossplatz von oben bestaunen. Die Brandensteinsebene erreichten wir auf bekannten Wegen durch den Hofgarten. Hier erwartete uns noch Wanderfreundin Nr. 9. Die Markierung musste durch den Bau der Autobahn ziemlich verlegt werden. Entlang der Rehwiese durch die Unterführung der Autobahn ging es weiter. Das Wetter war herrlich und vorbei an blühenden Wiesen kamen wir gegen 11 Uhr in Neershof an. Dort stießen noch drei Wanderfreunde zu uns. Gegenüber von Schloss Neuhof liegt die Greifvogel – Auffang - Station. Sie wird schon seit langer zeit von Ullrich Leicht betreut. Viel Interessantes erzählte er uns in humorvoller Art über "seine" Greifvögel, die bei ihm untergebracht sind. Die meisten von Ihnen sind Fundtiere, die krank oder verletzt sind. Sie sind so an die Menschen gewöhnt, dass Sie meistens etwas verhaltensgestört sind.  In der Natur kommen Sie oft nicht mehr zurecht. Wir sahen den roten Milan, verschiedene Falkenarten und Käuze und einen Uhu in Ihren Volieren. Meistens sind es die Menschen die mit ihrem Fehlverhalten in die Natur eingreifen

Verletzte Tiere sollten nach ihrer Genesung so bald wie möglich wieder in die Freiheit entlassen werden.

So konnten wir auch den Spruch gut verstehen den Ulrich Leicht an seiner Werkstadttüre stehen hat:

 

DER MENSCH IST EIN TEIL DER ERDE;

WAS ER LAND, LUFT UND WASSER ANTUT;

TUT ER SICH SELBST AN

 

Wir wanderten weiter zur „Rögener Hütte“ wo wir uns das Mittagessen schmecken lassen konnten. Gut gestärkt traten wir über Lützelbuch und der Haaresquelle den Heimweg an.

Einige konnten auch die Strecke etwas verkürzen und fuhren  mit dem Bus oder dem Auto heim.

 

-Ein schöner und erlebnisreicher Wandertag ging zu Ende.

 W & G  Renner

Soweit der Bericht der Wanderführer. Unten einige Fotos von Detlef Bürger. Greifvögel sind aber -zumindest in natura - nicht zu sehen, aber auch sonst ist die Anlage sehenswert.

  

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Mit einem kleinen Präsent dankte Wfr. Walter Renner für Führung und Vortrag.

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