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“Neue alte Wege” beschritt der Thüringerwald-Verein mit seiner Monats-Veranstaltung im Juli. Neu, weil er anstelle des Vortragsabends im Vereinslokal ins Freie ging, und alt, weil er vermeintlich altbekannte Wege beschritt, nämlich durch die Heimatstadt Coburg.

Als Stadtführer hatte unsere Vorstandschaft hierfür Volker Backhaus gewonnen, ein durchaus professioneller Stadtführer.

Treffpunkt war der Theaterplatz in Coburg, wo wir uns sonst für die Mittwoch-Halbtageswanderungen einfinden.

Von dort aus ging es zunächst zu den Stufen des Landestheaters.
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Hier gaben Vorstandschaft und Stadtführer zunächst eine kleine Einführung bevor es hinauf auf die Arkaden und zum Denkmal für Herzog Ernst II ging. Dort gibt es bekanntlich einen ausgezeichneten Überblick über den Schlossplatz und weite Teile der Stadt. Der sonst weithin freie Platz stand bereits im Zeichen des unmittelbar bevorstehenden Schlossplatzfestes.

Hinweise zum Denkmal Ernst II (“interner link”

Unser 2. Vorsitzender Helmut Völk ergänzte die Ausführungen durch kurze und kurzweilige Lesungen, vor allem vom “Schursch”.

Nächste Station war die Ecke Marstall/Leopoldstraße bei der “Reithalle”. Diese, der Marstall und die Leopoldstraße lagen hier im Blickfeld.

Dann zog die Gruppe weiter, dem Marstallgebäude entlang und überquerte die Steingasse hinüber zur Anlage. Am “Lichtensteinturm” war dann der nächste halt.

Lichtensteinturm

Natürlich wurde hier die unglückliche Geschichte  vorgetragen, die sich einst zwischen der 1. Gemahlin des Herzogs Johann Casimir und dem Junker Ulrich von Lichtenstein zugetragen hatte.

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Auf den ursprünglich angedchten Abstecher zum Rosengarten wurde verzichtet, stattdessen wandten wir uns dem Ketschentor zu und zogen weiter in Richtung Markt. Ein weiterer Halt galt in der Ketschengasse bei dem berühmten Münzmeisterhaus mit dem einzigartigen Fachwerk.

Dann dankten die Vorstandschaft dem Stadtführer für seinen Einsatz.

Dieser Abend klang dann mit einer Einkehr im “Prinzengarten” am “Josias” aus. Allerdings herrschte nicht ganz das klassische “Biergarten-Wetter”. Eine schöne Idee für die neue Gestaltung unserer Vereinsabende.

Bereits zum 3. Male trafen wir uns im August statt im Vereinslokal auf dem “Anger” beim Vorgelschießen, und wie immer am Montag, abends, dem “Tag der Vereine”. Die reservierten Tische füllten sich bald, und alle ließen sich das Festbier und die angebotenen Speise-Spezialitäten schmecken. Dazu spielte wie immer eine der “Party-Bands” auf. Ich habe in diesem Zusammenhang schon mehrfach bedauernd geäußert, dass  klassiche Blaskapellen bei dieser Gelegenheit nicht mehr zum Zuge kommen. Der “Klößmarkt” vier Wochen später beweist doch, dass so etwas sehr wohl ankommt.