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Blick über das Itztal in die Richtung der Kläranlage - bevor die Arbeiten an den Talbrücken begonnen haben. Das Objekt in der Bildmitte vor der Kläranlage könnte aber auf Probebohrungen hindeuten, also Vorbereitung zu einer der Brückenbauten.

Gegen “A 73” und “ICE” wurde zwar auch (verhalten) protestiert, aber keineswegs so wie gegen den Verkehrslandeplatz. Die Gründe könnten u. a. darin zu sehen sein: autofahren wollen (fast) alle, gerne auch auf der Autobahn. Bahnfahren schon weniger, daher wurde (anfangs) noch mehr protestiert (u. a. “Demo”) in Coburg. Später wurde pflichtschuldigst jeder Tunneldurchstich, jede Vollendung eines solchen Bauwerks mit immer neuen Tunnelpatinen abgefeiert.

Selbst mit eigenem Gerät fliegen, das tun nur wenige. An Eingriffen in die Natur aber übertrafen “A 73” und “ICE” den Flugplatz bei weitem.

Anschließend noch ein Leserbrief zu dem Thema “Landverbrauch” aus dem Jahre 2003.

Extreme Lärmbelastung

Mit dem Thema „Flächenfraß“ befasst sich P. E.im „CT“ v. 27.05. und nennt als Beispiel die „Fichtelgebirgs-Autobahn“. Warum in die Ferne schweifen, Beispiele für Flächenfraß gibt es auch bei uns. Zum Beispiel wird derzeit die sog. Einschleifung zur „ICE“-Strecke gebaut und hierbei hektarweise Acker- und Wiesenflächen verbraucht. Und dies für den Einfall, die alte Eisenbahnlinie Coburg – Sonneberg über einen Steilhang mit der ICE-Strecke, deren Bau  noch in weiter Ferne liegt, zu verbinden.

Aber derlei Projekte richten sich nicht immer nur gegen die Natur, sondern auch gegen den Menschen; genauer gegen die Trassenanlieger.

Schon seit Wochen werden lärmende Arbeiten, wie zum Beispiel das Einrammen von Stahl-Spundwänden und das Rütteln bis in die Abendstunden verrichtet.

Damit nicht genug, wurden in den Nächten vom 26. auf den 27. und vom 27. auf den 28.  – in diesem Falle bis kurz vor 1 Uhr - extrem lärmende Arbeiten verrichtet – das Einrammen von Betonmasten.

So geht das nicht weiter. Wenn solche Maßnahmen schon nicht mehr aufzuhalten sind, dann muss es andere Wege gehen. Vermutlich gibt es andere Methoden, Masten zu errichten. Haben die Verantwortlichen auch an die Möglichkeit gedacht, den Zugbetrieb einzuschränken? Es darf nicht alles auf dem Rücken der Anlieger ausgetragen werden.

Das Schlimmste dabei ist: in unserem Bereich soll nicht nur der „ICE“, sondern auch die Autobahn gebaut werden.

hdb

 

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