Zusammenarbeit mit dem Rennsteigverein
Mit dem Jahrgang 1970 begann eine rd. 20jährige Zusammenarbeit mit dem Rennsteigverein e. V. Zapfendorf. Dies lag umso näher, weil beide Vereine in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet aufgelöst und verboten waren. Im Falle Thüringerwald-Verein lebte der Name weiter, weil der Zweigverein Coburg seit 1920 zu Bayern und damit später zum freien Teil Deutschlands gehört hat. Der Rennsteigverein war mit seinem „Fürsteher“ (d. h. 1. Vorsitzender) Dr. Julius Kober nach 1945 im oberfränkischen Zapfendorf ansässig geworden, also nicht allzu weit von Coburg entfernt. Beide Vereine hatten in Thüringen ihr eigenes Presseorgan gehabt, das waren die „Thüringer Monatsblätter“ und das „Mareile“.
Insbesondere Dr. Kober war in Coburg längst kein Unbekannter. Er war häufig bei Veranstaltungen des Thüringerwald-Vereins Coburg anwesend und hatte einen Waldabend-Vortrag mit absoluter Rekordbeteiligung gestaltet.
Die redaktionelle Leitung für den Thüringerwald-Verein sowie die Gesamtleitung oblag zu dieser Zeit dem Gründer Werner Ungelenk, die Rubrik für den Rennsteigverein steuerte Georg Gunzelmann bei.