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Viele denken, wandern kann ich doch auch ohne Verein. Stimmt, im Prinzip. Aber die Voraussetzungen hierzu hat im Coburger Land eben auch der Thüringerwald-Verein Coburg geschaffen. Drum: werde Mitglied! hierzu gehe zur Mitgliedschaft

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P4100165 Alte Schäeferei Ahorn

Einer der interessantesten Rundwanderwege erstreckt sich im Westen des Landkreises im Gemeindebereich von Ahorn zwischen der “Alten Schäferei” und dem Schloss Hohenstein über eine Gesamtstrecke von knapp 9 km (abkürzbar).

Ausgangs- und Zielpunkt ist die “Alte Schäferei” bei Ahorn. Die ehemalige Gutsschäferei von Schloss Ahorn beherbergt seit den 80er Jahren das Gerätemuseum des Coburger Landes (Träger: ein Zweckverband). Schon zu einem frühen Zeitpunkt war der Thüringewald-Verein hier mit angesprochen Gerätemuseum.

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Mit freundl. Genehmigung “Frisch Lankartenverlag”

Verlagshinweis

Der stets mit “5” markierte Wandeweg führt nun von der Schäferei in südlicher Richtung zum Waldrand. Nach kurzer Strecke gabelt sich dieser Rundweg. Er kann nun in beiden Richtungen begangen werden, für diese Bilderstrecke wurde der linke, östliche Zweig gewählt.

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Der Weg senkt sich nun in südwestlicher Richtung in den obersten Beergraben hinab.

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Dort sah es im April 2016 dann so aus.....

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Nach dem Beergraben steigt der Weg, nun mehr südlich an, bis der Waldrand erreicht ist. Ziemlich genau südlich geht es weiter, bis die schmale Fahrstraße Haarth-Hohenstein erreicht ist.

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Bild unten: hier gabelt sich der Weg: rechts würde es bereits zur Schäferei zurückgehen; links kommt der Weg von Schloss Hohenstein, in der Mitte geht der Weg aber weiter in die Richtung der “Querkelstein”; die Gemeinde hat hier ebenfalls einen Rundwanderweg angelegt: 3 km “Querkelsteinweg”

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Empfehlenswert ist in jedem Fall, den Weg in die Richtung “Querkelsteine” fortzusetzen, denn dies ist eine echte Attraktion!. Zunächst geht es einen Forstwirtschaftsweg in südsüdwestlichter Richtung abwärts, bis rechts ein Hinweis auf die wenige Meter entfernten Felsen-Steingebilde hinweist, u.a. Bismarckstein und Querkelstein.

P4100185 Querkelstein bei Schloss Hohenstein
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Diese Anlage gehört zum Schlosspark von Hohenstein. Die Frh. von Imhoff ließen diese Felsen bildhauerisch bearbeiten, wodurch der Querkelstein, der Bismarackstein, der Luisenstein, der Eleonorenstein u. a. enstanden. Hinweis auf

Der “Querkelstein” knüpft an die in verschiedenen fränkischen Regionen überlieferte Sage von den “Querkeln” an, Zwerge, die Bergbau betrieben. Sie erwiesen sich aber auch als nützliche Helfer der Bevölkerung, und erwarteten hierfür eine bescheidene Gegengabe. Als diese ausblieb oder die Zwerge sonst mutwillig verärgert wurden, verließen sie die Gegend, zum Schaden der Anwohner. Überliefert u.a.auch am Staffelberg und am Veitelstein. Im Grunde ist diese Sage noch weitere verbreitet, am bekanntesten wurden die Kölner “Heinzelmännchen”. Diese sollen nach neueren Erkenntnissen allerdings ursprünglich aus Eilenburg in Sachsen-Anhalt stammen. Bekannt und lange Zeit auch Lesebuch-Stoff ist die Geschichte vom “zwerg mit der Gerstenähre” (Autor: Heinrich Seidel). Die Nutzanwendung derartiger Erzählungen ist wohl eine Ermahnung: sich Wohltätern, seien sie auch noch so klein, dankbar zu erweisen.

Der weitere Weg führt nun bald nach Hohenstein, zunächst wird der Reitstall erreicht.

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Auf der schmalen Fahrstraße geht es nun weiter in nordöstlicher Richtung, vorbei an Reitanlagen, der Weinstube “Alte Henne” und dem ehem. Kutscherhaus des Schlosses. Ein Blick in Richtung Schloss Hohenstein lohnt dabei immer!

P4100191 Schloss Hohenstein bei Ahorn
Schloss Hohenstein bei Ahorn

Wie in vielen Fällen, geht das Schloss auf das Mittelalter zurück, wurde aber in späteren Jahrhunderten immer wieder verändert. Dehio spricht daher von “Gemengbau des 16. bis 18. Jhdt., äußere Erscheinung stark vom 19. Jhdt. geprägt.”. Ähnlich verhält es sich beim Schloss Rosenau und bei Schloss Callenberg. Im Falle Hohenstein ursprüngl. Erbauer die Lichtenstein, später die Imhoff (Dehio).

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Nach einigen hundert Metern auf der Fahrstraße nach Haarth erreichen wir wiederum die oben erwähnte “Dreifachgabel” des Rundwanderwegs und wenden uns nun nach links    - nordwestlich -  in die Richtung Ahorn, immer einen breiten Forstweg entlang (Bild oben). Nach kurzer Strecke erreichen wir die Feldflur, der Weg wendet sich nordöstlich.Hier kommenvon  Westen auch de Amtsbotenweg und der Friedrich-Rückertweg sowie Wegmarkierungen “Rodachtal” und Gemeinde Ahorn. 

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An einigen Stellen wäre die Möglichkeit, den “Hühnerberg” südlich zu umgehen und etwas abzukürzen

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Am Wegrand gesehen: im Hochgebirge würden wir es “Steinmanndl” nennen, dient dort im weglosen Gelände der Wegmarkierung.

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Der letzte Streckenabschnitt führt hinauf zum “Hühnerberg” - 395 m -

und von dort aus wieder zu der am Anfang erwähnten Weggabelung.

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Nach knapp 9 km ist der Ausgangspunkt, die “Alte Schäferei” in Ahorn erreicht. Der Anstieg betrug insgesamt 165 m, die höchste Stelle liegt bei 404 m. Die Schäferstuben laden zu einer gemütlichen Schlusseinkehr ein.

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Derzeit wird daran gearbeitet, die GPS-Daten nach dem System “Garmin basecamp” einzubauen.

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