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Geh aus, mein Herz und suche Freud….

 

Frühsommerliche Wanderung im Thüringer Schiefergebirge

An einem herrlichen Sommermorgen trafen sich Wanderfreundinnen mit der Wanderkönigin

 Waltraud Wank, die eine Wanderung von Augustenthal zur Fellbergbaude führte, frohgemut am Coburger Justizgebäude. Schon die Fahrt zum Ausgangspunkt bereitete das reinste Vergnügen.

Waltraud Wank begrüßte ihre Mitwanderinnen am Forsthaus von Augustenthal mit dem Spruch "Es kommt nicht darauf an, wo wir wandern, sondern, dass wir wandern". In diesem Sinne machte sich die kleine Schar auf ihren Weg. Sachte ging es aufwärts. Die Interessierten erfuhren, dass in einem Waldgebiet jenseits des Tales die Röthen, einem Nebenfluss des Heimatflusses Itz, entspringt. Nach einer kleinen Rast ging es auf der alten Heer- und Handelsstraße Leipzig-Nürnberg weiter zur Fellbergbaude. Mit ihren langen neuen Trieben erfreuten die Fichten. Erfrischend grün leuchtete das Gras und den Waldboden bedeckten Farne und Heidelbeersträucher.

Vor der Fellbergbaude fand die Mittagspause statt. Dann ging es zu den ehemaligen Schiefersteinbrüchen, wo die natürlichen Stufen des Griffelschiefers, der als der weltweit beste gegolten hat, zu sehen sind. Seit der Einstellung des Abbaus vor 40 Jahren regeneriert sich der Griffelsteinbruch auf natürliche Weise. Von einem Aussichtspunkt warfen die Wanderinnen einen Blick in die Landschaft mit der Veste am diesigen Horizont. Die mit 842 m höchste Erhebung des Fellbergs, dessen Umfeld als ein weitläufiges und abwechslungsreiches Wandergebiet gilt, wurde erreicht. Seine Vegetation ist typisch für die Kammlage des Thüringer Waldes. Einige Radler benutzten an diesem Sonntag den Skilift am Silbersattel zur Abfahrt ins Tal. Unterhalb der Milonsruh lag Steinach. Dahinter erhoben sich die Höhenzüge des Thüringer Waldes.

bNun ging es wieder hinab. Neben der reizvollen Strecke plätscherte munter ein Bächlein, welches Erholung schenkte. Sie Sonne meinte es gut. Schließlich wanderten die Coburger an den ehemaligen Eisenwerken von Augustenthal entlang. In der Gaststätte des Forsthauses fand im Freien eine fröhliche Schlusseinkehr statt. Der Dank aller galt der Wanderführerin Waltraut Wank, die eine besonders schöne Wanderstrecke auswählte.

 

Renate Haenel