schleusingen

Schleusingen - “Analog”-Dia aus 1991, Marktplatz. Unten: der gleiche Brunnen, 2009 mit Digial-Kamera NIKON D 300 aufgenommen. Unverkennbar - anderes Wetter.

DSC_1935.gifSchleusingen

Unten: der Marktplatz der Henneberger-Stadt im Mai 1990 - Analog-Dia

Schleusingen_1990

Als ehemalige Residenz-Stadt der Henneberger ist Schleusingen historisch besonders interessant. Bekanntlich waren die Henneberger die “ersten geschichtlich bedeutsamen Landesherren (Walter Schneier: “Das Coburger Land, Coburg 1983. Diese Regentschaft währte von 1248 - 1353 - seither war das Coburger Land wettinisch. Die Schleusinger Linie der Henneberger starb 1583 aus, hierdurch wurde auch Schleusingen sächsisch, gehörte aber der Kursächsischen Linie an. Im 19. Jhdt. fiel es mit weiten Teilen Thüringens und Sachsen an Preußen (Regierungsbezirk Erfurt). Bis 1945 dauerte diese Zugehörigkeit zu Preußen. Desungeachtet führten die Herzöge von Coburg seit Johann Casimir stets auch den Titel eines “Gefürsteten Grafen von Henneberg” - siehe das Denkmal für Franz Friedrich Anton und Ernst I in der “Anlage”. Ebenso war das Wappen mit der “Henne auf dem Berg” stets unverwechselbarer Bestandteil des Großen Staatswappens.

DenkmalAnlage

Unterste Reihe Mitte: das Wappen der Gefürsteten Grafen von Henneberg - in Gold die schwarze Henne auf dem Berg (“redendes Wappen”. Eingang Spitalgasse in die “Stadthaus”-Passage - eigentl. ehem. Regierungskanzlei Coburg

Regierungskanzlei-Coburg
Schleusingen Wappen Henneberg

Naturgemäss sieht das Wappen der Henneberger Grafen etwas anders aus: 

Zitat

Johannes Mötsch: Henneberg, Grafen von  in: Historisches Lexikon Bayern: 

Das Stammwappen bestand oben aus einem wachsenden Doppeladler und unten aus in drei Reihen geschachten Balken. Vermutlich veranlasst durch den Verlust der Burggrafschaft Würzburg wurde es durch das "redende" Wappen (Henne auf Dreiberg) ersetzt (erstmals 1232). Seit 1393 führte Graf Heinrich von Henneberg-Schleusingen das hier rechts wiedergegebene gevierte Wappen, bestehend aus dem alten Stammwappen und dem Hennenbild

Zitat Ende.

Analoges Dia aus 1990.

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April u. Juni 2008: Bertholsburg und Johanneskirche mit
NIKON D 50 u. D 300.  An der Kirche wurden szt. renoviert.

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