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Die ev. Pfarrkirche St. Johannis überrascht im Inneren durch die Ausstattung aus der Zeit des Herzogs Johann Kasimir, also der Renaissance. Damals Erneuerung und Erweiterung der ursprünglichen gotischen Anlage. Die Formen und Farben sind kraftvoll, manchmal drastisch.

Aufwändige Renovierung im 19. Jdt. aufgrund einer Spende von Queen Victoria. Im Inneren daher neben dem coburgischen auch das britische Königswappen.

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Lt. offiziellem Kirchenführer “Wappenschilde Sachsen-Coburg-Gotha” und “Hannover - England” (“Schnell-Kunstführer Nr. 1068”. Lt. Dehio allerdings die (persönlichen) Wappen von Prinz Albert und Queen Victoria. M. E. ist beides unzutreffend, vielmehr entsprechen diese Wappen denjenigen an der Giebelseite des Gymnasium Casimirianum, also das Große Staatswappen des Herzogs Johann Casimir und seiner 2. Gemahlin, Margarethe von Braunschweig - Lüneburg; siehe den “internen link” Wappen

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Wie so oft bei derartigen Kirchenbauten , ist der gotische Chor der älteste Teil  hier 1517; Polygonchor mit Netzzellengewölbe; ähnlich Albrechtsburg in Meißen (Dehio). Das gemalte Herbariam stammt aus Anf. 17. Jdht.

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