Vom Alexandrinenturm zur Alexandrinenhütte

Zur Geschichte in Stichworten

 Vor 1906 – erstmals wird von einem hölzernen Aussichtsturm auf der Sennigshöhe berichtet, der aber zur Bauzeit des Alexandrinenturms bereits verschwunden war.[1]

 3.Mai 1902 –           Gründung eines „Komitees patriotischer Männer“ in Coburg.[2]

25. Juni 1904 –      Zustimmung der Herzogin zum Namensgebrauch.[3]

 20. April 1905 –     Antrag auf Baugenehmigung.[4]

 20. April

bis Anfang Juni –    Rückfragen und Auflagen seitens der Baubehörde[5]

 10. Juni 1905 –       endgültige Baugenehmigung. [6]

 27. Mai 1906 –       feierliche Einweihung mit prominenten Ehrengästen.[7]

25. Mai 1907 -         Gründung des Zweigvereins Coburg des Thüringerwald-Vereins

Nach 1918     -      deutliche Bauschäden[8]

 26. Aug. 1920  -     Anordnung der Absperrung[9]

 Im folgenden fortschreitender Verfall und Überlegungen zur Sanierung bzw. Rettung [10]

 11. Mai 1931 –       erste Überlegungen zum Abbruch des Turms und zum Bau einer Schutzhütte auf einer Versammlung des „Coburger Heimatvereins“ (jetzt „Historische Gesellschaft“)[11]

 22. März 1936  -     Der Alexandrinenturm wird gesprengt.[12]

 18. Juli 1936 -      Die Alexandrinenhütte wird eingeweiht, Eigentümer zunächst der Landkreis, Bewirtschaftung aber von Anfang an der Thüringerwald-Verein – Zweigverein Coburg. [13]

 31. August 1952:     Übertragung des Eigentums vom Landkreis Coburg auf den Thüringerwald-Verein Coburg.[14]

 1954:               Bau des ersten Blockhauses[15]

1963:               64. Deutscher Wandertag[16]

 1969:                   Anbau an die Hütte, Sanitäranlage und Vorraum für die Küche[17]

 1971:                   Erwerb des Hüttenwaldes (3,5ha), Baumpflanzungsaktionen[18]

Fundstellen zu den folgenden Stichworten sind jeweils die Ausführungen in der Ausgabe der Zeitschrift “Das Farnkraut”. 

1984:                  Bau einer Wasser-, Elektrizitäts- und Telefonverbindung zur Hütte.

 9.-12. Aug. 1984:     84. Deutscher Wandertag - Schauplatz war nicht zuletzt die Alexandrinenhütte!

 1985:               Bau einer Abwasserentsorgungsanlage

 1986:                   Besuch von Alt-Bundespräsident Dr. Karl Carstens auf der Alexandrinenhütte.

1986:                 Neubau der sanitären Anlagen.

 1990:                Abbruch des 1953 erbauten Blockhauses und Neubau

22. Sept. 1990:      Wiedergründung des (Gesamt-) Thüringerwald-Vereins

 1993:               Erneuerung des Hüttendaches

 20. April 1996:        Besuch Frau Christine Lieberknecht, später Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen!

 20. Mai 2007:        100jähriges Stiftungsfest des Thüringerwald-Vereins Coburg


Fundstellen-Nachweis:

[1] Ansprache Max Appel zur Turmeinweihung am 27. Mai 1906

[2] Dr. Harald Bachmann: „Der Alexandrinenturm“, Coburger Geschichtsblätter 3/1996

[3] Bachmann a.a.O.

[4] H.D. Bürger: „Bubenhände oder Baumängel?“, „Das Farnkraut“ Nr. 2/1996 sowie Bachmann a.a.O.

[5] H.D. Bürger a.a.O.

[6] Bachmann und Bürger a.a.O. – beide Autoren beziehen sich auf Einsicht in die Akten beim Staatsarchiv Coburg

[7] „Coburger Zeitung“ vom 29. Mai 1906

[8] Bachmann a.a.O.

[9] Bachmann a.a.O.

[10] Bachmann a.a.O.

 [11] Coburger Tageblatt vom 12. Mai 1931 u. Bachmann a.a.O.

[12] Coburger Tageblatt vom 20. Juli 1936 sowie Werner Ungelenk im Jubiläumsheft 1982 (75 Jahre ThWV Coburg)

 [14] Werner Ungelenk a.a.O.

[15] Werner Ungelenk a.a.O.

[16] W. U. a.a.O.

[17] W.U. a.a.O.

[18] W.U. a.a.O.

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