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Der „Carl-Escher-Weg“ wurde 1974 seiner Bestimmung übergeben und in den Jahren zuvor angelegt. Intener link Eröffnung. Das bedeutet aber nicht, dass etwa wirklich neue Wege gebaut worden wären, das steht uns natürlich nicht zu bis auf die kurzen Strecken auf eigenem Grund.

Vielmehr wurden vorhandene Wege genutzt und auch Strecken, die schon vorher für Wanderngen genutzt worden sind.

Besonders trifft dies für den Abschnitt Oeslau – Lauterburg – Tiefenlauter – Sennigshöhe zu.

Diesen Teil beschreibt bereits vor nunmehr 100 Jahren L. Kniese in: „Wanderungen in Südthüringen und Franken“, Coburg 1912.
Seine „Nr. 1“: Oeslau – Lauterburg – Hohe Schwenge – Forsthaus Taimbach - Tiefenlauter mit 9,7 km – Variante Nr. „1 a“ statt „Hohe Schwenge“ über den bereits 3 Jahre vorher eingeweihten Herzogsbrunne, also genau  wie 60 Jahre später der „Carl-Escher-Weg“ angelegt worden ist. Es gab offenbar damals schon einige Wegweiser.  Das Buch enthält ganz kurze geschichtliche Hinweise. Bei Tiefenlauter ist vermerkt, dass im Gasthaus „Schnepfe“ der Schlüssel zum Alexandrinenturm erhältlich ist. Bekanntlich wurde dieser im Jahre 1906 erbaut, musste aber bereits 30 Jahre später wegen Baufälligkeit gesprengt werden. An seiner Stelle steht seither die Alexandrinenhütte.

Interner link: 75 Jahre Alexandrinenhütte

Von Taimbach aus sind 2 Varianten beschrieben: über den „Hühnerberg“ oder  über „Hohe Rod“ – „Rote Kehr“ nach Tiefenlauter.

 Als Nr. „7“ ist der Weg von der Bahnstation Tiefenlauter (eigentlich Rösershof) über den Weißbachsgrund zum Alexandrinenturm beschrieben. Demnach geht der Weg ab Tiefenlauter – Ort „im sog. Weißbachsgrund“  immer in nordwestlicher Richtung bis zur Straße Tremersdorf – Ottowind“ und dann weiter 1,25 km dieser Entlang bis zur Abzweigung zum Turm. Insgesamt 7,5 km, wovon sicher 1 ½ km auf den Entfernung Bahnhof – Einstieg Weißbachsgrund entfallen.
Eine Variante hierzu über den „Bablesberg“[1] („7 a“), eine weitere über die heutige Fahrstraße nach Drossenhausen .

 Ebenfalls bekannt war damals der Weg von Coburg zu den Hofmannsteichen. Bei Kniese die Nr. 9, als Teil einer Wanderstrecke nach Colberg und Heldburg. Der Weg führte vom Bahnhof über Lossaustraße, Geleitstraße und Hörnleinsgrund  in den Forst. Schon damals gab es „rote Wegmarken“.

 


[1] Auf der heutigen Karte „online bayernatlas“ als „bablesebene“ bezeichnet. Damals gab es hier wohl irgendwo eine Schutzhütte. Heute gibt es  noch eine Forststraße die in die Fahrstraße Tremersdorf – Ottowind mündet.