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Waldabend September

Im September mussten wir wegen der Verschiebung um eine Woche auf den „kleinen Saal“ ausweichen. Die trotz des spätsommerlich-schönen Wetters recht zahlreichen Besucher erlebten zunächst eine Überraschung: statt des angekündigten Referenten Gerhard Semm, Suhl war Dr. Walter Folger, Bamberg anwesend. Erklärung: infolge plötzlicher Erkrankung war der Wfr. aus Suhl verhindert. Dankenswerter Weise war Dr. Folger kurzfristig eingesprungen.
Aber auch Dr. Folger war ja längst kein Unbekannter mehr. Diesmal erfreute er mit einem Dia-Vortrag über Dänemark.
Zunächst begrüßte 1. Vorsitzender Wolfgang Süße die Gäste. Die übliche Rückschau und Vorschau auf die Aktivitäten des Vereins folgten. Besonders verwies Süße auf die Probleme mit der Abwasserentsorgung der Alexandrinenhütte. Bereits zwei Tage später sollte die „NEUE PRESSE“ hierzu einen ausführlichen Artikel bringen.
Der Referent Dr. Folger hatte schon einmal über einen Teil Dänemarks berichtet, nämlich über die Ostsee-Inseln. Diesmal verwies er nochmals darauf, dass er dieses Land als junger Marine-Soldat kennengelernt hatte, die Inseln, aber auch das Festland auf einigen Landgängen. Damals hatte er sich geschworen, wenn er mit Gottes Hilfe diesen Krieg überleben sollte, dass er Dänemark dann unter schöneren Bedingungen besuchen würde.
Aus diesem Besuch wurden mehrere. Dr. Folger berichtete über Natur und Kultur, von den ausgedehnten Küsten Jütlands und der Inseln und in den Landschaften des Inneren. Besonders die Küsten sind sehr vielgetaltig; breite Sandstrände, Steilufer und auch reine Felsstrände. Dementsprechend unterschiedlich ist auch Flora und Fauna.
Das Alter der Kultur dieses Landes, das bis weit in vorgeschichtliche Zeit zurückreicht, überrascht den Nicht-Kundigen. Erwiesen ist dies durch zahlreiche Grabfunde mit Objekten, die ursprünglich aus dem Mittelmeer-Raum stammten.
Aber auch weniger angenehme Geschichts-Zeugen aus jüngerer Vergangenheit wurden gezeigt: Reste von Küsten-Befestigungsanlagen aus der Zeit der deutschen Besatzung ab April 1940.
Reicher Beifall war der Lohn für den Referenten.