Auf historischen Pfaden



Ein außerordentlich großer Erfolg war der Januar-Waldabend im "Münchner Hofbräu". Das Programm, nämlich ein  Rückgriff in Coburgs Vergangenheit, hatte zahlreiche Besucher angelockt, auch Gäste. Der kleine Saal war damit bis an die Grenzen gefüllt. Der 1. Vorsitzende Dieter Schubert begüßte die zahlreichen Teilnehmer des Waldabends. Er blickte auf die Adventsfeier und auf die "Dreikönigswanderung" zurück. Trotz recht ungünstiger Witterung fanden sich am 6. Januar immerhin 19 Teilnehmer ein, um Gisela und Walter Renner von Ebersdorf durch den Lichtenfelser Forst bis nach Niederfüllbach zu folgen. Ein 85. und ein 80. Geburtsgtag war zu feiern.
Anschließend ging Friedhold Göhring an's Gerät.  Er  führte  seine Zuschauer in die vergangenen Jahrzehnte zurück, bis in die Zeit vor 1914. Immer wieder festliche Auf- und Umzüge der Schützen und der studentischen Verbindungen. Häufiger als derzeit waren in Coburg aufwändige Festzüge bei historischen Anlässen. Weitgehend in Vergessenheit dürfte ein Besuch der Flugpioniere  geraten sein, denen im Jahe 1928 als erste eine Überquerung des Atantiks von Europa nach Nordamerika gelungen war. Tief beeindruckt applaudierten die Zuschauer. Abschliessend berichtete Friedhold Göhring noch von einer Wanderung der besonderen Art: mit Hundehaltern und ihren Tieren, 28 an der Zahl. Das Ganze verlief mustergültig geordnet, einschließlich Mitagseinkehr.



Jahresrückblick


Beim Februar-Waldabend stand der Jahresrückblick an. Nach den Regularien durch Dieter Schubert waren die Vorbereitungen für die Beamer-Projektion abgeschlossen.  Fotos, aber auch Videos über das abgelaufene Wanderjahr. Hier bringt uns die moderne Technik tatsächlich einen greifbaren Nutzen. Hinweis: für die eigenen Aufnahmen seit 2015 zwei "Olympus" im "micro-fourthirds"-Format. Einziger Abstrich: der Ton stand nicht zur Verfügung. Die Synchronisierung war in der alten "analogen" Zeit eine "Wissenschaft für sich", heute geht das wie von selbst. Es stand lediglich kein Verstärker/Lautsprecher-System für das Laptop zur Verfügung. Schwerpunkte waren die Fahrt im Frühjahr nach Römhild und Bedheim, dann das Stiftungsfest mit den Ehrungen, die Fahrten zur Wartburg und nach Schmalkalden, das Wiedergründungs-Jubiläum auf der Sennigshöhe und die Adventsfeier. Besonders schade war der fehlende Ton bei der Sequenz des Orgel-Konzerts. Effektvoll dagegen der "Hindernislauf" bei Fehrenbach sowie die Fahrt durch den Wolkenbruch in Eisenach.