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Genuss-Wanderung um Heldburg
 
Ausgerechnet mitten im "Hochsommermonat" Juli war für die am 19.7-09 -vorgesehene "wetterabhängige" 10km Nachmittagswanderung Regenwetter  angesagt  Trotzdem  fanden  sich 12 Wanderkameraden u. -innen  um  13  Uhr  am Justizgebäude in Coburg ein,  um unter Führung u."Regie" von Wanderwart Wilhelm Bauer nach kurzer "trockener" Fahrt mit dem PKW den  Ausgangspunkt  Veste Heldburg  zu  erreichen.
Allen wetterprophetischen Vorhersagen zum Trotz, "lugte" ab und zu die Sonne durchs grüne Blätterdach des Höhenweges, den die bestens gelaunte Truppe anging. Durch herrlichen Buchen – Eichen - Mischwald gings auf dem sogenannten "Reitweg", der  von  den Wanderern  als  Genussweg  empfunden  wurde,  eben dahin. Bei stetig steigenden Temperaturen "entpuppte" sich die vorsorgliche Wetterkleidung fast schon als "lästig"!  Kurzer Halt am 390 m hohen "Buchenkopf", unmittelbar am ehemaligen Grenzstreifen; dies wurde genutzt, um auf dem dortigen Trockenrasengebiet seltene  Blumen und Pflanzen zu entdecken und zu bestimmen. Rosa blühendes "Echtes Tausendgüldenkraut" , "Graslilie" sowie "Fransen-Enzian" u. a. wiederum ein  Augengenuß..  Nach kurzer, aber steiler "Nutzung" des ehemaligen Kolonnenweges erreichte man den "Pfaffengrund" oberhalb der Gedenkstätte Billmuthausen. Ein kurzer Abstecher zum "Fürstenbrunnen", dessen Datum der Quellfassung um 1485 auf der "Info-Tafel" beeindruckte.  Leider wegen "winziger Quellschüttung" keine labende Trankmöglichkeiten  Hier: Kein Genuß! Aber dann; beim Weitermarsch auf der Fahrstraße zum _ "Grünen Haus", plötzlich Regenguss wie aus Kübeln. Schirme im Einsatz. "Zweifelhafter Genuß".  Nach überstandener  Dusche , abwärts zum romantisch gelegenen "Schnepfenbrunnen", mit Trinkwasserlaufbrunnen, Grillplatz  und  Wetterschutzhütte .  Anbei eine  riesige Fichte!  Dann nur noch 10 Minuten zum Rastplatz am "Kuhsee". Dort erwartete uns schon der in Heldburg ansässige Wanderfreund "Ernst" mit  profihaft  hergerichteten gedeckten Tischen auf der überdachten Veranda der am Seerosenteich gelegenen Fischerhütte. Einheimische und "importierte Getränke sowie "punktgenau" bereitliegende Bratwürste boten "Hochgenuss!  (Diese Bratwürste aus dem Heldburger "Unterland" sind unseren Coburgern ebenbürtig!) Nach dieser "stärkenden" Rast, begleitete uns wieder schönstes Wanderwetter auf dem Rest des Weges nach Heldburg. ("Weibliche Neugier“ nach dem offensichtlich bewegten "Leben unseres "Genussmenschen" Ernst, teilte zwar die Gruppe, doch beim späteren Eintreffen der "wißbegierigen"und erschöpfend ausführlich Inf
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formierten, ging ein "rundum" gelungener Wandernachmittag zu Ende. 

Merke!:
Wettervorhersagen sind nicht verbindlich !
Schlechtes Wetter gibt es nicht !
Geeignete Kleidung ist nötig !
Gute Laune ist tröstlich !
Genuß ist jeder Zeit möglich !!

Anmerkung: Der Genuss scheint ja bei dieser Wanderung eine zentrale Bedeutung gehabt zu haben. Mehr kann ich leider nicht verraten, weil ich nicht dabei war!