Wissenswertes aus Thüringen
(aus “Das Farnkraut” Nr. 1/1970)

Das weltbekannte Glasschmuck-Museum zu Lauscha registrierte seit seiner Wiedereröffnung vor 20 Jahren über eine Million Besucher. Auch viele Ausländer informieren sich hier über die Entstehung der Glasmacherkunst.

Das alte Forsthaus zu Neuhaus am Rennsteig hat einen neuen Verwendungszweck bekommen. Es wurde zur „Rennsteigbaude Bernhardstal" umgebaut und als solche nunmehr in Betrieb genommen.

Höhlenforscher haben im zurückliegenden Jahr im Thüringer Wald fünf neue Höhlen entdeckt; darunter eine einzigartige Kristallgrotte bei Thal (Kreis Eisenach), eine durch Erdeinbruch bei Feldarbeiten zugängig gewordene Schachthöhle bei der Gemeinde St. Bernhard unweit von Hildburghausen sowie eine Tropfsteinhöhle im Raum Königsee.

Seiner kulturhistorischen Bedeutung und seiner landschaftlichen Reize wegen wird Schloss Kochberg bei Rudolstadt, der ehemalige Landsitz der Goethe-Freundin Charlotte von Stein, zur Zeit als Goethe-Gedenkstätte restauriert.

Im „Kornhaus" der Thüringer-Wald-Gemeinde Georgenthal, das im Mittelalter Folterkammer und danach Kloster-Hospital war, ist jetzt das erste zentrale Schäferei-Museum Mitteldeutschlands eingerichtet worden.

Anmerkung: Diese Rubrik „Wissenswertes aus Thüringen“ war von Anfang an Bestandteil des redaktionellen Konzepts. Werner Ungelenk hatte ausgezeichnete Verbindungen nach „drüben“.

Aus unserer Sicht war natürlich das Glaskunstmuseum und die „Rennsteigbaude“ besonders interessant. Nach dem Schloss Kochberg zog des den ThWV Coburg viele Jahre später, bei einer Studienfahrt unter der Leitung von Dr. Bachmann im Jahre 2009
.